Andachten

Das Zusammenspiel zwischen Mensch und Gott

Siehe, ich will daselbst vor dir stehen auf dem Felsen am Horeb; und du sollst auf den Felsen schlagen, und es wird Wasser aus demselben herauskommen, daß das Volk trinke. Und Mose tat also vor den Augen der Ältesten Israels.“
‭‭(2. Mose‬ ‭17,6‬)

Hier sehen wir ein wunderschönes Zusammenspiel zwischen Mose und Gott, damit das Volk Wasser bekommt. Das Schlagen Moses war nicht ausschlaggebend für das sprießen des Wassers, sondern Gottes Wirken tief unter der Erde.
Aber dennoch mussten beide Zusammenarbeiten. Mose schlug vor den Augen der Ältesten auf den Stein und Gott ließ das Wasser aus dem Stein fließen.

Diese Begebenheit stellt uns wunderbar vor Augen, wie Gott mit und durch Menschen wirken will.
Wir können kein Wasser fließen lassen, aber Gott kann es durch uns, wenn wir ihm vertrauen und gehorsam sind.
Prediger können schöne Predigten schwingen, aber wenn sie Gott nicht zutrauen und ihm glauben, dass er es ist, der die Herzen bewegen kann, dann sind ihre Predigten nutzlos. Es kommt kein frisches Wasser.

In dem Zusammenspiel zwischen Mensch und Gott nimmt der Mensch die untergeordnete Rolle ein (schlagen des Felsen), wohingegen Gott die ausschlaggebende Rolle übernimmt (das Wasser hervor strömen lassen).

Wenn Gott uns vielleicht in einen Dienst für ihn gestellt hat, dann ist es wichtig, Gott zuzutrauen, dass er wirkt. Dass er unseren Dienst gebraucht um sich selber zu verherrlichen.

Wir wollen uns heute folgende Fragen stellen:

1) Traue ich Gott zu, dass er durch mich wirken kann?

2) Gebe ich Gott überhaupt die Möglichkeiten, dass er durch mich wirken kann?

3) Bin ich mir bewusst, dass ohne Gottes Wirken alles was ich tue nutzlos ist?

 

Wir können keinen besseren Mitspieler haben als unseren großen Gott!