Essays

Eine Abhandlung zur „persönlichen Sühne“

1. Einleitung

Wir müssen zugeben, dass ein Großteil der evangelikalen Christenheit ein Problem mit dem Gedanken hat, Christus sei nur für „Seine Erwählten“ gestorben. Allgegenwärtig klingt doch wie selbstverständlich der Satz in unseren Ohren: „Jesus ist für deine Sünden gestorben“, respektive: „Jesus ist für die ganze Welt gestorben“. „Tu‘ Buße, denn Jesus ging auch für dich ans Kreuz“! „Gib Ihm heute dein Leben, denn er gab es bereits für dich“!
So oder so ähnlich haben wir schon zahlreiche „Bekehrungsaufrufe“ und Evangelisationsmethoden in Erinnerung.

Wer hat dies so noch nicht vernommen? Klingt doch ganz gut, oder? Dieser Umstand fordert uns auf, anhand der Bibel und des jeweiligen Kontextes zu untersuchen, für wen dieses Erlösungswerk am Kreuz erwirkt wurde, welche Qualität dieses für einen persönlich hat und wie schlussendlich eine bibelfundierte Sühne in der Verkündigung auszusehen hat.

2. Bibelstellen zur Untermauerung (Auswahl; rev. ELB)

Anfänglich möchten wir einige Bibelstellen betrachten, welche zeigen sollen, dass die Bibel einen klaren Unterschied zwischen den souverän Erlösten und den potentiell zu Erlösenden macht:

Jes 53,8b.12b Wegen des Vergehens seines Volkes hat ihn Strafe getroffen.
Er aber hat die Sünde vieler getragen und für die Verbrecher Fürbitte getan.
Mt 1,21 Und sie wird einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Jesus nennen, denn er wird sein Volk retten von seinen Sünden.
Mt 20,28 gleichwie der Sohn des Menschen nicht gekommen ist, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.
Mt 26,28 Denn dies ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.
Joh 10,11 Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe. (siehe bestimmter Artikel)
Joh 10,15-16 wie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne; und ich lasse mein Leben für die Schafe.
Joh 15,13 Größere Liebe hat niemand als die, dass er sein Leben hingibt für seine Freunde.
Joh 17,9 Ich bitte für sie; nicht für die Welt bitte ich, sondern für die, welche du mir gegeben hast, denn sie sind dein. (direkte Unterscheidung zwischen den Gottgegebenen zur Errettung und der Welt)
Apg 20,28 Habt acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in welcher der Heilige Geist euch als Aufseher eingesetzt hat, die Gemeinde Gottes zu hüten, die er sich erworben hat durch das Blut seines eigenen Sohnes.
Röm 4,24-25 sondern auch unsertwegen, denen es zugerechnet werden soll, die wir an den glauben, der Jesus, unseren Herrn, aus den Toten auferweckt hat, der unserer Übertretungen wegen dahingegeben und unserer Rechtfertigung wegen auferweckt worden ist.
Röm 8,32 Er, der doch seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben hat – wie wird er uns mit ihm nicht auch alles schenken?
1. Kor 11,24 Dies ist mein Leib, er für euch ist;
Eph 5,25 Ihr Männer, liebt eure Frauen!, wie auch der Christus die Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat
1. Thess 5,9.10 Denn Gott hat uns nicht zum Zorn bestimmt, sondern zum Erlangen des Heils durch unseren Herrn Jesus Christus, der für uns gestorben ist, damit wir, ob wir wachen oder schlafen, zusammen mit ihm leben. (deutliche Unterscheidung zwischen „den übrigen“ und „uns“ im gesamten Kapitel)
Tit 2,14 Der hat sich selbst für uns gegeben, damit er uns loskaufte von aller Gesetzlosigkeit und sich selbst ein Eigentumsvolk reinigte, das eifrig sei in guten Werken.
Heb 9,28 so wird auch der Christus, nachdem er einmal geopfert worden ist, um vieler Sünden zu tragen, zum zweiten Male ohne Beziehung zur Sünde denen zum Heil erscheinen, die ihn erwarten.
1. Joh 3,16a Hieran haben wir die Liebe erkannt, dass er für uns sein Leben hingegeben hat;

In jedem dieser Verse (und in vielen mehr) kommt deutlich zum Ausdruck: Jesu Erlösungswerk ist für eine bestimmte Gruppe gewirkt worden, nämlich für Sein Volk, Seine Freunde, Seine Schafe, Seine Herde, Seine Gemeinde! Diese sind „die Vielen“, für welche Jesus starb und auferstand.

3. Strittige Bibelstellen

Häufig werden im Gegensatz dazu Bibelstellen herangezogen, die aufzeigen sollen, dass Jesus für alle Menschen gestorben sei. Hierbei ist es jedoch zwingend erforderlich, sowohl den Kontext exegetisch und im Gesamtbild biblischer Hermeneutik zu beleuchten, als auch eine genaue Wortbetrachtung vorzunehmen. Dabei muss immer die Frage gestellt werden: Welches ist die ursprüngliche Absicht des Verfassers damit gewesen? Wie sind gewisse „Reizworte“ im gesamtbiblischen Verständnis zu beleuchten?

Nachfolgend werden drei bekannte Bibelstellen beleuchtet, welche o.g. Umstände darstellen sollen.

Tit 2,11: „Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend allen Menschen.“

Ein Vers, beginnend mit einer Präposition, in diesem Fall „denn“, sollte allgemein zum Aufhorchen animieren.
Hierbei wird stets zu vorherig genannten Aufzählungen bzw. Berichten Bezug genommen und muss zwingend im Rahmen der gegebenen Kausalität beachtet werden.

H. W. Deppe schreibt hierzu:

Was ist der Gedankengang von Paulus in Titus 2? Titus soll den Gläubigen in den Gemeinden von Kreta mit gesunder Lehre vermitteln, wie sie heilig und gottesfürchtig leben sollen (Vers 1 und 12). Paulus geht dabei konkret auf verschiedene Gruppen ein: die „alten Männer“ (V. 2); „alten Frauen“ (V. 3); „jungen Frauen“ (V. 4); „jungen Männer“ (V. 6) und „Sklaven“ (V. 9). Anschließend resümiert er: „Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend allen Menschen …“ (V. 11) – also all den aufgezählten Gruppen und überhaupt allen Arten von Menschen. Es gibt keine Menschengruppe – kein Volk, kein Geschlecht, keine Altersgruppe – die kategorisch vom Heil ausgeschlossen ist. Letztlich geht es in Paulus Ausführungen aber weniger um die bloße Errettung, sondern eben um die Heiligung. Das führt er dann weiter aus: „… und unterweist uns, damit wir die Gottlosigkeit und weltlichen Begierden verleugnen und besonnen und gerecht und gottesfürchtig leben …“ (V. 12). Genau das hatte Paulus ja über die angeführten Gruppen gesagt, z.B. dass sie „besonnen“ (V. 2.5.6) sein sollen. Es ist also ein zusammenhängender Gedankengang: Heiligung durch Gnade – durch die gesunde Lehre des Evangeliums – und zwar für alle Arten bzw. Gruppen von Menschen. (1)

Schlussfolgernd resultiert hieraus, dass Paulus vielmehr global denkt und keine Ethnie, Volksgruppe oder hierarchisch selektierte Personen vom Heil auszuschließen vermag. Dies geht ebenso mit Joel 3,1-2 einher, dass Gott über „alles“ Fleisch Seinen Geist ausgießen wird. Bedeutet dies, dass alles Fleisch -also im wahrsten Sinne des Wortes- alle Menschen den Heiligen Geist bekommen werden? Mitnichten! Der Heilige Geist wird sowohl über Knechte und Mägde ausgegossen werden, über hohe und einfache Menschen, über Regierende und über Regierte. Das Erfüllung mit dem Heiligen Geist ist dabei auch nicht mehr an Ämter und Dienste gebunden, sondern geht mit der Wiedergeburt einher. Die Wiedergeburt eines Sünders ist die Ursache des Wirkens, wobei keine Gruppierung der Menschheit mehr hiervon ausgenommen wird!

1. Tim 2,3-4: „Dies ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserm Heiland, welcher will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.“

Dieser Vers wird wohl am häufigsten herangezogen, um zu belegen, dass das Erlösungswerk durch Christus allen Menschen gilt. Doch liegt diese Auffassung offensichtlich viel eher an der betriebenen Eisegese, resultierend aus einem Gottesbild, das menschenzentriert ist und der Tradition geschuldet übernommen wurde.

H. W. Deppe fasst unter Berücksichtigung der griechischen Sprache (Koiné) trefflich wie folgt zusammen:

Die Lösung liegt an der Deutung des Wortes „alle“. Dieser Begriff hat ein breites Bedeutungsspektrum und kann im Deutschen ebenso wie das
griechische Wort „pas“ nicht nur „jeder einzelne“ bedeuten, sondern auch „von jeder Art, das Ganze, ohne Einschränkung“. Auch wenn es bei der Mehrzahl seiner biblischen Vorkommen „jeder einzelne“ bedeutet, muss bei uneindeutigen Stellen anhand des Zusammenhangs und der Gesamtlehre der Schrift erschlossen werden, in welchem Sinn es gemeint ist. Beispiele dafür, dass „alle“ im Sinne von „alle Arten von“ gemeint sein kann „Jede (gr. pas) Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden; aber die Lästerung des Geistes wird nicht vergeben werden“ (Mt 12,31). Dies bedeutet nicht, dass pauschal alle Sünden vergeben werden, sondern dass alle Arten von Sünden vergeben werden können. „[Das Senfkorn] ist zwar kleiner als alle (Arten von) Samen, wenn es aber gewachsen ist, so ist es größer als die Kräuter und wird ein
Baum“ (Mt 13,32). Die revidierte Elberfelder Bibel übersetzt hier sogar mit dem erklärenden Zusatz „Arten von“ (vgl. Lk 21,29). Und zu Paulus wurde gesagt:
„Denn du wirst ihm an alle Menschen ein Zeuge sein von dem, was du gesehen und gehört hast“ (Apg 22,15). Paulus selbst spricht des Öfteren von „allen Menschen“, ohne damit jeden einzelnen Erdenbürger zu meinen: „Eure Milde soll allen Menschen bekannt werden; der Herr ist nahe“ (Phil 4,5). „Unser Brief seid ihr, eingeschrieben in unsere Herzen, erkannt und gelesen von allen Menschen“ (2Kor 3,2). „… die sowohl den Herrn Jesus als auch die Propheten getötet und uns verfolgt haben und Gott nicht gefallen und allen Menschen feindlich sind“ (1. Thess 2,15). (2)

Gleicherweise geht auch C. H. Spurgeon vor, welcher etwas ironisch am 28. Februar 1858 in der Music Hall, Royal Surrey Gardens zum Thema „Persönliche Sühne“ unter dem Leittext aus Matthäus 20,28 predigte und hierbei fragte:

Das scheint wirklich ein sehr, sehr gutes Argument für die Gegenseite zu sein (Er meint den Vers aus 1. Tim 2,2-6, Anm. d. V.). Aber was ist zum Beispiel mit Aussagen wie den folgenden? Die Welt ist ihm nachgegangen. (Joh.12,19). Ist die ganze Welt Christus nachgelaufen? Da ging zu ihm hinaus Jerusalem und ganz Judäa… und sie wurden von ihm im Jordanfluss getauft (Mt.3,5). Wurde etwa ganz Judäa oder ganz Jerusalem im Jordan getauft? (3)

Dazu merkt Spurgeon weiterführend trefflich an:

Die Worte werden in allgemeinem Sinn verwendet, um anzudeuten, dass Christus Menschen aus jedem Umfeld und Hintergrund erlöst hat – aus den Juden, aus den Heiden, Reiche, Arme. Er hat seine Erlösung nicht auf Juden oder Heiden beschränkt. (3)

Einen letzten Autor möchten wir anführen, um aufzuzeigen, dass die Belegung anhand von 1. Tim 2,2-3 eine äußerst wacklige und unzureichende Argumentationsbasis darstellt, um Christi Sühnewerk auf alle Menschen auszuweiten.

Paul Washer kommentiert hierzu:

Mit „alle Menschen“ meint Paulus nicht buchstäblich jeden einzelnen Menschen, sondern „Menschen aller Art“ oder „Menschen aus allen Gruppen“. Er ermahnt Timotheus in der Gemeinde für „alle Menschen“ Bitten, Gebete, Fürbitten und Danksagungen darzubringen. (1. Tim 2,1) und hebt besonders jene Gruppen hervor, nämlich Könige und alle, die in hoher Stellung sind (1. Tim 2,2), die schnell übersehen wurden, weil man davon ausging, dass kaum jemand in solchen Gruppen gerettet wurde (1. Kor 1,26-29). Paulus benutzt den Ausdruck „alle Menschen“ also nicht im absoluten Sinne, sondern im relativen Sinne und betont hierdurch, dass Gott aus allen Gruppen Menschen retten will (Offb 5,9). (4)

1. Joh 2,2: „Und er ist die Versöhnung für unsre Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt.“

Dies ist wahrscheinlich die schwierigste Stelle, wenn es um die Frage geht, wie weit Jesu Sühnewerk sich erstreckte. Hierbei möchten wir auf drei Auslegungsmöglichkeiten eingehen, welche kontextbezogen und dem Verständnis der Empfänger nach naheliegend sind. Diese Auslegungsmöglichkeiten sind ergänzend zu verstehen und schließen sich nicht konträr aus.

a) Johannes möchte die weltweite Anwendung des Sühnewerkes Christi hervorheben.

Sühnung ist ein jüdischer Begriff, welcher die Juden wohl an Jom Kippur zu erinnern vermag. Das war ein Opfer, welches nur den Juden zu Gute kam. Jedoch ist Jesu Werk nun global „abrufbar“ und nicht mehr speziell ein den Juden vorbehaltenes Privileg. Christi Werk der Erlösung ist auch Heiden zugänglich gemacht worden!

b) Johannes bringt zum Ausdruck, dass ausschließlich Jesu Sühnewerk der Heilsweg Gottes ist

Es gibt kein anderes Opfer, als das des Herrn Jesus, welches Sühnung schaffen kann. Neben Ihm sind alle anderen Heilswege kategorisch zu verneinen, gemäß Joh 14,6.

c) Johannes betont im Besonderen den zeitlosen Charakter des Sühneopfers

Jesu Opfer ist nicht zeitlich gebunden (vgl. immer wiederkehrenden Opfer des AT) und gilt für die verstorbenen Generationen, die gegenwärtige Menschheit, aber auch für die zukünftigen Menschen, die Christus vor Grundlegung der Welt erwählt hat. Dieses Werk reicht somit für jede Generation zu allen Zeiten, vor Christus, während Christi Lebenszeit und für die Menschen danach vollkommen aus. (5)

Dr. James White betrachtet diese Tatsache in seinem offenen Brief an Dave Hunt bzgl. dessen Buchs „What Love is This?“ wie folgt:

Die Stoßrichtung von 1. Joh 2,2 liegt darin, dass es noch mehr Menschen gibt, die den Segen des stellvertrete nden Todes Christi erfahren werden als nur die, die schon jetzt zur Gemeinschaft der Christen gehören. Die Botschaft wird weiterhin in der Welt verbreitet, und während dies geschieht, zieht Gott seine Erwählten zu sich – die, die er mit Jesus Christus vereint hat, so dass sein Tod ihr Tod ist und seine Auferstehung ihre Auferstehung. Doch an keiner dieser Stellen finden wir auch nur den geringsten Hinweis auf ein Werk Christi, das sich unspezifisch und universell auf Individuen bezieht, geschweige denn, dass es nicht vollkommen zum Ziel führt. Gottes Offenbarung seiner Liebe schlägt nicht fehl. (6)

4. Der Irrtum der potentiellen Sühne

Kehren wir nochmals zu 1. Tim 2 zurück und betrachten den gesamten Sinnabschnitt aus der Vogelperspektive. (Entsprechende Begriffe, auf welche Bezug genommen werden, sind fett gekennzeichnet.)

Ich ermahne nun vor allen Dingen, dass Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen, für Könige und alle, die in Hoheit sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit. Dies ist gut und angenehm vor unserem Retter-Gott, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gab, als das Zeugnis zur rechten Zeit. Dafür bin ich eingesetzt worden als Herold und Apostel – ich sage die Wahrheit, ich lüge nicht -, als Lehrer der Nationen in Glauben und Wahrheit. (2. Tim 2,1-7)

Wir müssen hierbei eine Schlussfolgerung ziehen, vorausgesetzt, man betrachtet den Kontext gleichermaßen gewichtet.
Wenn Paulus sagen würde, dass Gottes „Rettungsangebot“ allen Menschen zuteilwurde (V. 4), dann müsste das Lösegeld auch für alle gegeben worden sein (V. 6). Doch: Ist Jesu Blut für alle tatsächlich auch Lösegeld geworden? Mitnichten!

Lösegeld wird per Definition dann zu Lösegeld, wenn es auch gelöst hat!

Nehmen wir das Beispiel eines Krimis:
Ein Entführer verlangt Lösegeld, ansonsten wird die Geisel, z.B. das Kind reicher Industrieller, nicht freigegeben. Das Geld, welches bspw. seitens der Eltern zur Verfügung steht, ist erstmals nur Geld. Damit kann man noch alles kaufen, bezahlen, begleichen, sogar anlegen, verspielen oder verleihen. Das Geld ist wertvoll, jedoch noch funktionslos. Wann wird denn dieses zur Verfügung stehende Geld zu Lösegeld? Sobald es gelöst hat! Solange Geld noch nicht gelöst hat, ist es kein Lösegeld und bleibt nur Geld.

Ein anderes Beispiel:

Der §110, BGB (Taschengeldparagraph) besagt folgendes:
Ein von dem Minderjährigen ohne Zustimmung des gesetzlichen Vertreters geschlossener Vertrag gilt als von Anfang an wirksam, wenn der Minderjährige die vertragsmäßige Leistung mit Mitteln bewirkt, die ihm zu diesem Zweck oder zu freier Verfügung von dem Vertreter oder mit dessen Zustimmung von einem Dritten überlassen worden sind.

In anderen Worten: Ein Kind kann mit Geld nicht kaufen was es will. Es muss Taschengeld sein. Per Definition handelt es sich bei Taschengeld um Geld, welches von den Eltern ihm zur Verfügung gestellt wurde. Eltern können nur ihrem Kind Taschengeld zahlen, ebenso kann ein Kind auch nur von seinen Erziehungsberechtigten (oder mit deren ausdrücklichen Wissen) Taschengeld annehmen.

Was ist nun, wenn ein Kind Geld findet? Oder von einem Freund ein paar Euro geschenkt bekommt? Dieses Geld ist kein Taschengeld! Bezahlte Dinge können somit von den Eltern angefochten werden, weil der Vertrag juristisch schwebend unwirksam ist und somit ungültig wird. Was sehen wir also? Erst wenn Geld seitens der Eltern an ihr Kind geflossen ist, wird es zu Taschengeld gemäß §110, BGB. Die Banknote von 10,– EUR sieht gleich aus: Sei es vom Bruder geschenkt oder im Park gefunden. Wenn die Eltern jedoch gegen die Bezahlung mit diesem Geld Einspruch erheben, hat das Kind Pech gehabt.

Anders sieht die Sache aus, wenn es sich um eine von den Eltern überlassene 10-Euro-Note handelt. Diese steht zur freien Verfügung, weil ein neutraler Geldschein plötzlich ein besonderer Geldschein wird: Er wird zu frei verfügbaren Taschengeld und erzielt nun Wirkung in der kleinen Geschäftswelt des Kindes!

Taschengeld ist dann Taschengeld, wenn es effektiv dem Kind überlassen wurde. Trinkgeld im Restaurant ist dann Trinkgeld, wenn es wirksam dem Kellner überreicht wurde. Opfergeld ist dann Opfergeld, wenn es tatsächlich in der Kollekte gelandet ist.
Bis das Geld nicht im Empfangsbereich des beabsichtigten Zieles angelang ist, ist es lediglich Geld. Nichts anderes und somit noch frei von jeglicher Wirkung.

So verhält es sich auch mit Christi Blut: Wenn Christi Blut wirkte, reinwusch und löste – dann ist es rettendes Blut, dann ist es de facto erst Lösegeld! Da jedoch Jesu Blut offensichtlich nicht für alle wirksam wurde, so kann es auch kein Lösegeld darstellen, welches allen Menschen der Erde gegeben wurde, da Lösegeld impliziert: Es ist was gelöst worden – und nicht „es könnte ja noch was gelöst werden.“

Gab Jesus nun Sein Blut für alle als Lösegeld? Ja, für alle, welche Ihm der Vater zur Erlösung gegeben hat. Gab Jesus Sein Blut für viele? (Mt 20,28) Ja, für die Vielen, welche tatsächlich erlöst worden sind.
Wenn dies verstanden wurde, so muss sich unser stolzes Herz beugen und anerkennen: Christi Blut ist für alle Lösegeld geworden, welche auch sicher errettet sind.

Eindrucksvoll zeigt R.C. Sproul wie folgt auf:

Wenn Christus für alle Sünden aller Menschen gestorben ist, dann muss hier die Sünde des Unglaubens eingeschlossen sein. Gottes Gerechtigkeit wurde völlig genüge getan durch Christi Werk am Kreuz. Daraus würde folgen, dass Gott ungerecht wäre, würde er den unbußfertigen Sünder ein zweites Mal für seine Unglauben und seine Unbußfertigkeit bestrafen. Denn für diese Sünden war ja bereits durch Christus gezahlt worden (7)

Schlussfolgernd müssen wir sagen: Wenn die Bibel von „allen“ spricht, dann bezieht sich dieses auf „alle Arten“, „alle Gruppen“, „alle Nationen“ ohne Ausnahmen!

Diesen Gedanken finden wir auch in Offb 5,6-10:
„und sie sangen ein neues Lied: Du bist würdig, zu nehmen das Buch und aufzutun seine Siegel; denn du bist geschlachtet und hast mit deinem Blut Menschen für Gott erkauft aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen“

Welche Gruppe fehlt denn noch? Keine! Alle Menschen finden sich hierin wieder!

Exkurs: Die Gefahr des falschen Verständnisses von „allen

Steven Lawson zitiert den Vers aus Johannes 12,32:
„Und ich, wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen.“

Hierbei zeigt er auf, was bei einer ungefilterten Auslegung für verhängnisvolle Schlüsse gezogen werden können:

Jesus spricht also davon, am Kreuz erhöht zu werden. Und wie Jesus am Kreuz erhöht wurde, betrachtet Vers 32 sagt er: „Ich werde alle zu mir ziehen“. Wir haben ein Problem mit diesem Text, wenn wir ihn falsch auffassen. Wenn Jesus für alle Menschen ohne Ausnahme starb, dann würde er alle Menschen ohne Ausnahme zu sich selbst ziehen. Und konsequenterweise würden sie alle gerettet werden. Die andere Möglichkeit ist, dass er für alle Menschen ohne Unterscheidung gestorben ist. Ich denke, das muss die Interpretation dieses Textes sein. Wenn wir die Vorgeschichte in diesem Kapitel sehen, z.B. in Vers 20, dann sehen wir, dass zum ersten Mal Griechen kommen und
sagen: „Wir würden gerne Jesus sehen!“. Und über Israel hinaus nehmen Heiden zum Ersten Mal die Initiative, nach Christus zu suchen. Und in diesem Zusammenhang sagt er nur ein paar Verse später auch im Hinblick auf die heidnischen Griechen: Wenn ich erhöht werde, dann ziehe ich alle zu mir. Das meint, Jesus wird nicht nur Juden, sondern auch Griechen oder Heiden zu sich ziehen. So wie Jesus diese Worte gibt, es sind sehr starke Worte und wir finden hier kein Zagen:„Ich werde alle zu mir ziehen“. Hier steht nicht: Möglicherweise, wenn ihr nur glaubt, dann werde ich alle zu mir ziehen. Nein, Jesus sagt: „Ich werde“ –er spricht mit einer göttlichen Bestimmtheit: ich werde alle zu mir selbst ziehen. Das setzt notwendigerweise eine konkrete Sühnung am Kreuz voraus. Jesus starb nicht für alle Menschen ohne Ausnahme. Wenn er das getan hätte, dann würden auch alle Menschen ohne Ausnahme gerettet werden. Nein, Jesus starb für alle Menschen ohne Unterscheidung. Sowohl Juden wie Heiden, die zu den Erwählten zählen und sie werden ohne wenn und aber zum Glauben an Christus gebracht. (8)

Somit müssen wir festhalten: Jesus propagiert hier keine Allversöhnung, welche sich konsequent auf alle Menschen bezieht, sondern eine Versöhnung für Menschen aller Art. Hierbei wird es sich um Menschen aus allen Nationen und Generationen handeln, welche der Vater Seinem Sohn gegeben hat (Joh 6,37.39.44.65).

5. Bedeutung und Qualität der persönlichen Sühne

Die persönliche Sühne bringt eine besondere Qualität zum Ausdruck, welche die goldene Kette der Gnade vervollständigen lässt. Es sind gewaltige Begriffe, die Gott den Menschen zum niederschreiben einhauchte und in diesem Sinne sollten diese Begriffe auch honoriert werden.

In seinem Klassiker Redemption Accomplished and Applied (Die vollbrachte und vollzogene Erlösung) fasst John Murray wie folgt zusammen:

Wenn das Sühneopfer ebenso für jene gilt, die letztlich verloren gehen, wie für die Erben des ewigen Lebens, dann muss die Lehre von der Sühnung von Grund auf revidiert werden. In diesem Fall sollten wir die großartigen Begriffe, mit denen die Schrift Sühnung definiert, abschwächen und sie ihrer Bedeutung und Herrlichkeit berauben. (9)

Wenn wir verstanden haben, welche großartige Qualität dieses persönlich für die Seinen dargebrachte Lösungswerk am Kreuz darstellt, dann ergeben sich hieraus mindestens vier besondere Konsequenzen für unser Leben:

1. Der Christ darf wissen: Er ist mit Sicherheit gerettet! Jesu Blut ist schließlich für einen persönlich wirksam geworden!
2. Alle Gesetzlichkeiten und weitere Handlungen zum Bestehen vor Gott erhalten ihren Todesstoß!
3. Jesu Blick für den Einzelnen wird zu einem enormen Trost, da das größte Werk auf Erden für Einzelne galt!
4. Der Christ darf Heilsgewissheit haben in Zeiten der Anfechtung und Zweifel! (10)

6. Zusammenfassung der persönlichen Sühne

Anhand der eingangs genannten zahlreichen Bibelstellen sowie einer relativ umfangreichen Betrachtung unter Heranziehen diverser Gottesmänner müssen wir abschließend bekennen: Jesus Christus starb am Kreuz für die Sünden Seines Volkes.

Sein Volk besteht aus für uns unzähligen Menschen aus allen Zeiten der Geschichte, aus allen Nationen und Schichten, ja sogar aus Juden und Heiden. Jesus Christus starb persönlich für den Einzelnen, für denjenigen, welchen Gott Sein Vater Ihm, seinem Sohn, gegeben hat. Somit bekennen wir aufgrund der Schrift, des wahren und unvergänglichen Wortes Gottes, dass kein Tropfen Christi Blutes vergeblich floss, um eine potentielle Sühne zu ermöglichen, sondern um eine persönliche, konkrete Sühne ein für allemal zu erwirken!

John MacArthur fasst dies am Ende einer Predigt vom 14.11.2014 wie folgt zusammen:

Der Tod Christi war eine echte, wahre, tatsächliche und wirksame Befriedigung göttlicher Gerechtigkeit. Er war ein echter Lohn und ein echtes, vollständiges Sühneopfer – tatsächlich und wirksam, nicht potenziell -, das von Gott durch Christus für all diejenigen gezahlt wurde, die jemals glauben würden, weil sie durch die Kraft Gottes auserwählt und erlöst waren. Der Tod Christi war also unbegrenzt, besonders, spezifisch und tatsächlich für Gottes Auserwählte, begrenzt in seinem Ausmaß durch die souveränen Absichten Gottes, aber unbegrenzt in seiner Wirkung; für alle, für die er dargebracht wurde, ist er voll wirksam oder wird es sein, im Leben jedes Einzelnen. Er ist das Werk Gottes. Er ist das Werk Christi, der die Erlösung herbeiführt – nicht, um Erlösung möglich zu machen, die dann letztendlich vom Sünder herbeigeführt wird. Christus hat die Errettung für alle herbeigeführt, die Gott berufen und rechtfertigen würde. Es sind nicht Sünder, die das Sühneopfer begrenzen, sondern Gott. Jesus hat die volle Strafe für alle, die jemals glauben würden, bezahlt. (11)

7. Die richtige Verkündigung der persönlichen Sühne

Wie sollen wir denn das Evangelium biblisch verkündigen, in welchem der Mensch als verlorener Sünder und Christus als das alleinige Sühnemittel dargestellt werden?

J. I. Packer hat nämlich zutreffend darauf hingewiesen, dass die Aussage „Christus starb für dich“, die bei heutigen Evangelisationen so häufig gebraucht wird, in keiner Predigt in der Bibel zu finden ist. (12)

Häufig bekommt man deswegen das Argument zu hören, „eine solche Verkündigung spräche den Sünder nicht an“ oder „man weiß ja nicht, ob Christus für einen persönlich starb“. Man predigt Gottes Wort so nicht, weil man befürchtet, der Sünder tue sonst keine Buße, er fühle sich sonst nicht direkt angesprochen, wenn man ihm sagt, dass Christus für die Seinigen starb!

Woher rührt denn solch ein Denken? Es gründet sich schlichtweg im fehlenden Vertrauen auf die Kraft des Wortes Gottes! Man traut der Evangeliumsbotschaft nicht zu, dass sie harte Herzen erreichen und verändern kann und versucht deswegen mit der Kunst von Worten einen pragmatischen Weg zu schaffen, um den Empfänger der Botschaft nicht zu verstören.
Paulus selbst führt jedoch an, dass der Glaube aus der Verkündigung kommt (Röm 10,17) und verurteilt jegliche Künste um „ja zielführend zu erreichen“ (1. Thess 2,3).
Zudem schreibt er an Timotheus, dass Gottes Wort überführt (2. Tim 3,16). Somit ist unsere Pragmatik und Methodik dahin! Weiter führt auch der Schreiber des Hebräerbriefes auf, dass einzig und allein Gottes Wort lebendig und wirksam durchdringend ist (Hebr 4,12).
Es fehlt häufig am Vertrauen, dass Gottes Wort der Hammer ist, der Felsen zerschmettert (Jer 23,9), deswegen meint man selber, das Heft in die Hand nehmen zu müssen, um möglichst „gewinnbringend“ und „erlösungszentriert“ Kniffe und Worte passend zu verwenden.
Darum ist es auch einfacher und bequemer –ja schlussendlich schmeckt dies unserem stolzen Herzen ja auch besser- eine Verkündigung zu betreiben, welche besagt: „Komm‘ zu Jesus, er starb ja auch für dich!“

Tat Jesus dies? Für wen starb Jesus Christus denn wirklich? Er starb für Sein Volk, für Seine Auserwählten, für Seine teuer erkaufte Gemeinde! Er erlöste Sünder persönlich und effektiv – nicht potentiell und nicht „auf Kredit“!

Traue Gott zu, dass Er Herzen verändert! Glaube daran, dass Gottes Wort -so wie es geschrieben steht- allgenügsam ist und du keinerlei Artikulationsschleifen und Argumentationstaktiken verwenden musst. Gott ist es der Herzen erweicht, blinde Augen öffnet, taube Ohren horchen lässt und wirksame Buße erwirkt.

Jesaja 6,9-11 zeigt dies eindrücklich auf:
Und er sprach: Geh hin und sprich zu diesem Volk: Hören, ja hören sollt ihr und nicht verstehen! Sehen, ja sehen sollt ihr und nicht erkennen! Mache das Herz dieses Volkes fett, mache seine Ohren schwerhörig und verklebe seine AUgen, damit es mit seinen Augen nicht sieht und mit seinen Ohren nicht hört und sein Herz nicht einsichtig wird und es nicht umkehrt und Heilung für sich findet! Da sagte ich: Wie lange Herr? Und er sprach: Bis die Städte verwüstet sind, ohne Bewohner; und die Häuser ohne Menschen und das Land zur Öde verwüstet ist.

Der Prophet hatte einzig und allein die Aufgabe dem Volk zu verkündigen, auch wenn es aussichtlos erscheint. Was Gott schlussendlich aus der verkündeten Botschaft macht ist einzig und allein Seine Sache! Wir säen im demütigen Gehorsam vor Gott – und Gott schenkt das Wachstum, die schlussendliche Frucht zu seiner Zeit und Seinem Wohlgefallen.

Dazu möchten wir abschließend die Motivation einer wirkungsvolle Verkündigung – wie soll es denn auch treffender gehen – in den Worten des „Fürsten der Predigt“, Charles Haddon Spurgeon, betrachten. Er glaubte fest – und verkündigte eindrücklich – dass Christi Werk vom Kreuz ein persönliches Werk für die Erwählten Gottes ist.
Spurgeon evangelisierte wie wahrscheinlich kein Zweiter in der jüngeren Geschichte und führte verbitterte Menschen und Feinde Gottes ans Kreuz – ohne dabei die Wahrheit der persönlichen Sühne zu verleugnen.

Er fasste die persönliche Sühne und den Einklang beim Sünder trefflich zusammen:

Um die Kontroverse zu beenden, möchte ich noch eine Frage beantworten. Sage mir: Für wen starb Christus nun wirklich? Beantworte mir einige wenige Fragen und ich werde dir sagen, ob er für dich starb. Brauchst du einen Erlöser? Merkst du, dass du einen Erlöser brauchst? Bist du dir heute Morgen deiner Sünden bewusst? Hat dich der Heilige Geist von deinem verlorenen Zustand überführt? Dann starb Christus für dich und du wirst errettet werden. Bist du dir heute Morgen bewusst, dass du in dieser Welt keine Hoffnung hast außer Christus? Bist du dir im Klaren, selber kein Sühneopfer bringen zu können, das Gottes Gerechtigkeit Genüge tut? Hast du jegliches Selbstvertrauen aufgegeben? Und kannst du auf Knien sagen: »Herr, rette mich oder ich komme um«? Dann starb Christus für dich. […]
[…] Deine einzige Frage lautet: »Starb Christus für mich?« Darauf können wir nur antworten: »Das Wort ist gewiss und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, Sünder zu erretten.« Kannst du deinen Namen auf die Liste der Sünder setzen – nicht zu denen, die gerne Sünder sind, sondern zu jenen, die es spüren, beklagen, darüber trauern und deshalb Gnade suchen? Bist du ein Sünder? Ein Sünder, der das fühlt, weiß und bekannt hat? Du bist jetzt eingeladen zu glauben, dass Christus für dich gestorben ist, weil du ein Sünder bist. Werfe dich auf diesen großen, festen Felsen und finde ewige Sicherheit in dem Herrn Jesus Christus. Amen. (13)

Diese Wahrheit hat für Gläubige eine doppelte Bedeutung und besondere Qualität in der Wahrnehmung der Verantwortung, Sünder zu Christus zu führen:

1. Zum Einen wollen wir uns freuen, denn der Preis wurde voll und ganz für Sünder
gezahlt. Wir müssen nichts tun, um das zu aktivieren. Wir sind eine Trophäe Gottes
göttlicher Gnade.
2. Zum anderen sollen wir ausziehen und die Verlorenen evangelisieren und uns an der
Erkenntnis erfreuen, dass dort draußen ein heiliger Same ist, denn Christus hat den
Lohn für deren Sünden bereits gezahlt und es ist uns eine Freude und ein Privileg,
seine Werkzeuge zu sein, um sie zu erreichen. (14)

Gott helfe uns dabei, die wunderbare persönliche Sühnung zu erfassen, zu glauben, zu leben und sie auch zu verkündigen. Ausschließlich eine solche Verkündigung gibt Gott allein die Ehre in der Erlösung!

Quellen

(1) H.W. Deppe: Was heißt „heilbringend für alle Menschen?“ http://www.betanien.de
(2) H.W. Deppe: „Sind alle Menschen zum Heil erwählt?“ http://www.betanien.de
(3) C.H. Spurgeon: Erwählt vor Grundlegung der Welt, S. 68
(4) Paul Washer: Die Kraft der Evangeliumsbotschaft, S. 405
(5) vgl. J.M.Boyce; P.G.Ryken: Die Lehren der Gnade, S. 144-145
(6) vgl. James White, Verblendet durch Tradition, eine Antwort an Dave Hunt, S. 36
(7) Steve Lawson, Die Lehren der Gnade im Johannesevangelium, S. 47 http://www.ligonier.org
(8) Steve Lawson, , Die Lehren der Gnade im Johannesevangelium, S. 54
http://www.ligonier.org
(9) vgl. John Murray, Redemption Accomplished and Applied, 1955, S.63-64
(10) vgl. John Benton: Warum die „Lehren der Gnade“ eine gute Nachricht sind“, S. 21-23
(11) vgl. John MacArthur: The Doctrine of Actual Atonement, Part 2, 14.11. 2014
(12) vgl. J.I. Packer, Prädestination und Verantwortung, 1964, S. 48
(13) C.H. Spurgeon: Erwählt vor Grundlegung der Welt, S. 68-70
(14) in Anlehnung an John MacArthur: “The Doctrine of Actual Atonement”, Part 2,
14.11.2014