Andachten

Der Grundstein unserer Rechtfertigung

Ich schreibe euch, Kinder, weil euch die Sünden vergeben sind um seines Namens willen. 1. Johannes 2,12

Der Apostel Johannes spricht in diesem wunderbaren Vers seines ersten Briefs über den Grundstein unserer Rechtfertigung und Vergebung. Er spricht zu den „Kindern“.

D.h. er sagt etwas, das selbst den Kindern im Glauben klar sein sollte. Deshalb schreibt er den „Kindern“. Er schreibt, weil er ihnen klar machen möchte, was die Grundfeste ihrer Rechtfertigung ist: der Name Jesus Christus! Gott hat seine Kinder erlöst um seines eigenen Namens willen. Dieser Gedanke ist keineswegs nur neutestamentlich, denn schon in Hesekiel Kapitel 36 spricht Gott zu seinem Volk darüber, dass er sie erretten wird um seines Namens willen.

Gott konnte es nicht ertragen, dass sein Name durch die Israeliten entweiht wurde unter den Heidenvölkern. Gott errettet sie und gibt ihnen fleischerne anstelle ihrer steinernen Herzen, damit das Zertreten seines Namens ein Ende hat.

Genau denselben Gedanken möchte Johannes bereits den kleinen „Kindchen“ im Glauben beibringen: Dir ist vergeben um Seines Namens willen. Du bist gerettet, weil Gott dich zu einem Gefäß seiner herrlichen und rettenden Liebe werden ließ. Durch deine Rettung vergrößert er gewissermaßen den sichtbaren Teil seiner Herrlichkeit und macht sich groß (Röm 9,23).

Freue dich heute daran: Als Christ bist du ein Gefäß der Herrlichkeit Jesu. Er hat dich errettet um Träger Seines Namens zu Seiner Herrlichkeit zu sein. Wie groß ist Seine Gnade, dass Er uns Anteil haben lässt an der Verherrlichung des einzigen Wesens, das Anbetung verdient: Gott selber.