Andachten

Sei ein Kind, offen gegenüber deinem Vater!

Rufe mich an am Tag der Not; ich will dich retten und du wirst mich verherrlichen.
Psalm 50,15

Wer dank opfert, verherrlicht mich und bahnt einen Weg.
Psalm 50,23

Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünde vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.
1. Johannes 1,9

Kinder sind häufig erstaunlich offen. Mit ihren Fragen und Aussagen bringen sie ihre Eltern nicht selten zum Staunen. Sie erzählen den Eltern meistens alles. Alles, was ihnen im Alltag begegnet ist, was spannendes passiert ist oder sie rätseln ganz offen darüber, was in Zukunft noch kommen könnte. Sie kennen dabei kein Schamgefühl, sie verstecken sich nicht, sondern berichten begeistert über jede positive Begebenheit und manchmal auch niedergeschlagen von negativen Ereignissen.

Diese Offenheit ist vorbildhaft. Vorbildhaft für uns Christen im Umgang mit unserem Vater. Er, der alles weiß, will dennoch, dass wir Ihm unser Herz ausschütten und alles erzählen, was uns auf dem Herzen liegt und was uns beschäftigt. Und das sowohl an guten und an schlechten Tagen. Gott selbst will, dass wir ihm danken für das, was er uns getan hat. Das fällt uns an guten Tagen deutlich leichter als an schlechten, dennoch sollten wir ihm immer Dank entgegen bringen. Außerdem sagt er: „Rufe mich an am Tage der Not!“ Auch hierin zeigt Gott wieder, dass wir mit ihm reden sollen. Das wir ihn anrufen können, ihn mit unseren Fragen bombardieren können. Johannes schreibt uns in seinem Brief, dass, wenn wir Gott unsere Sünden bekennen, er treu und gerecht ist und uns die Schuld vergibt.

Alle drei Verse zeigen deutlich, dass Gott sich die Kommunikation zwischen Ihm und uns wünscht. Dass er sie möchte. Und das tollste, was wir wissen dürfen, ist, dass er uns zuhört. Er ist nicht nur „mit einem Ohr“ dabei. Wir dürfen seine vollste Aufmerksamkeit genießen. Dies zeigt sich darin, dass er uns Verheißungen gibt, auf die wir uns stützen und die wir unser Leben bauen können. Es erleichtert uns von Schuld, zeigt uns immer die Abhängigkeit von Ihm und vor allem, und das ist das Wichtigste, Gott wird verherrlicht. Wenn Er unsere größte Aufmerksamkeit bekommt und wir mit Ihm reden, dann wird er groß gemacht. Rede mit deinem Vater, wie ein Kind, denn er hört!