Andachten

Dein König kommt … (7/24)

„Wo ist der König der Juden, der geboren worden ist? Denn wir haben seinen Stern im Morgenland gesehen und sind gekommen, ihm zu huldigen.“ (Matthäus 2,2)

Es ist doch interessant anzusehen, dass die ersten Menschen der Bibel, welche Jesus als „König der Juden“ bezeichnen, ausgerechnet verhasste Heiden sind. Dies ist im Grunde blanke Ironie, da Jesus erstmal zu den Juden kommen sollte, welche Ihn jedoch nicht aufnahmen (Joh 1,11). Ebenso ist es bemerkenswert, dass sich die Heiden ihrer Sache mit dem Stern so sicher sind und 1200 km Wegstrecke in ca. 8 Wochen auf sich nehmen, um zu anbeten. Woher kannten sie aber diesen Stern, um ein solches Unterfangen der weiten Reise zu riskieren? Man kann davon ausgehen, dass sie im Morgenland mit der Prophetie des Daniel (9,24.25) vertraut waren und somit Motivation zur Anbetung des Königs hatten.

Was ist deine und meine Motivation zur Anbetung? Wie ich mich gerade fühle? Was ich gerade tolles erlebt habe? Welche grandiose Führung sich in meinem Leben ereignete?

Die Weisen aus dem Osten zeigen uns den einzig wahren und ehrlichen Grund der Anbetung: Sie glaubten! Sie hatten Glaube und Überzeugung für eine Sache, welche ca. 600 Jahre zuvor verheißen wurde. Diese Männer hatten nun das Vorrecht, in dieser Zeit der Geburt Jesu zu leben!

Wir sehen also: Der Grund ihrer Anbetung ist der Glaube! Der Inhalt der Anbetung erkennen wir später ist Hingabe und Gehorsam. Sie demütigten sich und gingen auf die Knie (Hingabe V. 11) aber ihr Leben ließ auch Taten folgen, indem sie gehorsam dem Engel vertrauten und Herodes mieden (Gehorsam V. 12)

Lasst uns heute nicht nach triftigen Gründen für Anbetung suchen! Sie gebührt Gott allein deshalb schon, weil wir Glauben an Ihn geschenkt bekommen haben. Die Männer hatten solch einen “Anbetungsdrang“, dass sie sich wochenlang auf den Weg machten den wahren König zu finden – welche Motivation hast Du zur Anbetung?