Andachten

Dein König kommt … (8/24)

Als das der König Herodes hörte, erschrak er, und ganz Jerusalem mit ihm. (Mt 2,3)

Als König Herodes erfährt, dass gewisse Magier extra nach Jerusalem gereist sind, um den König der Juden anzubeten, wird er in Angst und Schrecken versetzt. Mit Sicherheit wird er um seinen eigenen Thron gebangt haben, er hat sich wahrscheinlich ausgemalt, dass das ganze Volk von ihm abfällt und wusste nun nicht wie er reagieren sollte.

Weil das ganze Volk wusste, dass Herodes ein ziemlich brutaler Herrscher war und sich nicht davor scheute, auch Familienmitglieder zu beseitigen, wenn diese seine Macht gefährdeten, ist es verständlich, dass eben ganz Jerusalem mit ihm erschrak. Wie wird wohl der momentan herrschende König der Juden auf die Nachricht vom neu geborenen König der Juden reagieren?

 

Wie ist es mit uns? Erschrecken wir ebenfalls manchmal über die Tatsache, dass Jesus der wahre König über unser Leben sein will? Oft hört man von Menschen, die eigentlich gerne dem Christentum angehören würden, aber dann sagen, dass Jesus ihnen doch ihre ganze Freiheit nehmen will. Man möchte eben lieber sein eigener König sein.

Fakt ist allerdings, dass dieser König Jesus zur Rechten Gottes sitzt (Hebr 1,3); vor ihm werden sich einst definitiv alle Knie beugen (Phil 2,11) und er wird herrschen in Ewigkeit und sein Reich wird kein Ende haben (Lk 1,33; Jes 9,6) – ob wir das wollen oder nicht.

Glauben wir an diesen König, so wird er uns mitversetzen in die himmlischen Regionen und Sein überschwenglicher Reichtum seiner Gnade wartet auf uns (Eph 2,7). Für alle, die glauben, ist diese Geburt des Königs der Könige kein Grund zum Schrecken, sondern zu unaussprechlicher Freude.

Lasst uns über diese Tatsache fröhlich sein. Es ist keine Legende, oder nur eine schöne Geschichte; es ist Tatsache. Jesus ist König! Er wird kommen nach seiner Verheißung. Und wir werden mit ihm herrschen. Preist den Herrn!