Andachten

Dein König kommt … (16/24)

Und als sie in das Haus gekommen waren, sahen sie das Kind mit Maria, seiner Mutter, und sie fielen nieder und huldigten ihm, und sie öffneten ihre Schätze und opferten ihm Gaben: Gold und Weihrauch und Myrrhe.

Matthäus 2:11

Interessant ist, dass Josef in diesem Vers gar nicht erwähnt wird, obwohl man aus Vers 13 schließen kann, dass er zugegen war. Erneut sehen wir, dass Jesus wirklich „der Same der Frau“ ist, der bereits im Garten Eden verheißen war. Er ist der Messias, gezeugt durch Gottes Geist.

Diese Heiden tun nun, was die meisten Juden zu Jesu Lebzeiten nicht fertig bringen werden: sie fallen nieder und beten ihn an, den König der Ewigkeit, der sich zum Kind erniedrigte. Auch bringen sie ihm Geschenke, die eines Königs würdig sind.

Was ist mit uns? Wie oft ähnelt unsere Anbetung derjenigen dieser Heiden? Welche Gaben bringst du deinem Herrn? Nicht um Verdienst vor ihm zu erwerben, sondern weil du durch seinen Verdienst lebst!

Sind es die letzten 5 Minuten deiner Zeit? Die letzten Münzen deines Monatslohns? Die letzte Kraft des Tages?

Diese Heiden taten viel mehr. Sie nahmen monatelange Strapazen auf sich mit einem einzigen Ziel: den König anzubeten! Dies taten sie auch, indem sie ihre Schatzkästchen für Jesus öffneten. Welch ein beschämendes Vorbild für uns.

Denken wir daran, dass auch wir anbeten sollen! Anbetung ist viel mehr als ein Akt des Gebets oder Lobpreises. Anbetung fordert unsere ganze Hingabe, unseren Geldbeutel, unsere Zeit, einfach unser ganzes Wesen. Anbetung fordert dein Leben. Bist du bereit zu solch einer Art der Anbetung? Möge Gottes Kraft uns dazu stärken.