Andachten

Dein König kommt … (17/24)

„Und als sie im Traum eine göttliche Weisung empfangen hatten, nicht wieder zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg hin in ihr Land.“ (Matthäus 2,12)

Es ist erstaunlich zu sehen wie Gott, in diesen beiden ersten Kapiteln sehr oft durch Träume zu den handelnden Personen spricht. Im ersten Kapitel zu Joseph, im zweiten Kapitel, wie soeben gelesen, zuerst zu den Weisen und dann später wiederum zweimal zu Joseph.
Es ist schön zu sehen, dass jedes Mal die Personen auch nach den Anweisungen Gottes handeln.

Die Anweisung an die Weisen war, nicht zu Herodes zurückzukehren. Gott bewahrte sie davor, nach ihrem Anbetungsgottesdienst, diesem gewalttätigen, herrschsüchtigen Fuchs den Aufenthaltsort von Jesus, dem neugeborenen Kind mitzuteilen.
Sicher hatte Herodes keine Mühen gescheut, diese Weisen ausfindig zu machen und mit Gewalt zurückzuholen, um die Infos aus ihnen herauszupressen, doch konnte er sie nicht finden.
Das die Weisen aus dem Osten sehr weise waren sehen wir auch daran, dass sie, nachdem Gott ihnen im Traum begegnet war, eine andere Route zurück in ihr Land nehmen.

Darüber hinaus sehen wir, wie hier der geistliche Kampf tobt. Der Widersacher ist noch immer schwer damit beschäftigt, Gottes Plan zu durchkreuzen, indem er den Erlöser umbringen will.
Wir erkennen in den folgenden Versen, dass das Gegenteil der Fall ist und Gott mit all dem vermeintlichen „Dazwischenfunken“ des Satans sogar die Verheißungen der Schrift erfüllt.

Wir haben heute Gottes Offenbarung vollständig in unseren Händen. Nichtsdestotrotz sollen wir genau so auf die Anweisungen der Schrift achten und sie mit Hilfe seines Geistes im Gehorsam umsetzen, wie es diese Weisen taten.
Zweitens sollten wir uns bewusst sein, dass unser Kampf nicht gegen Fleisch und Blut ist, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in den himmlischen Regionen. (Nach Eph. 6,12)

Aber genauso haben wir die Zuversicht, dass Gott seinen wunderbaren, herrlichen und guten Plan weiter ausführt und nichts und niemand ihn daran hindern wird.

(Diese Andacht wurde von Helmuth Krampulz, einem lieben Bruder und Freund, verfasst und mir zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.)