Andachten

Jesus – Mittler des besseren Bundes

„Jetzt aber hat er [Jesus] einen vortrefflicheren Dienst erlangt, wie er auch Mittler eines besseren Bundes ist, der aufgrund besserer Verheißungen gestiftet worden ist.“ (Hebräer 8,6)

In diesem Kapitel beschreibt der Hebräerbriefschreiber Jesus zuerst als den wahren Hohepriester, weil nur er in das wahre Heiligtum im Himmel einging, um dort sein eigenes Blut als Opfer darzubringen, um uns eine ewige Erlösung zu erwerben. Die irdischen Hohepriester gingen nur in ein, von Händen gemachtes Abbild, eine Kopie des eigentlichen Heiligtums im Himmel, um gemäß des alten Bundes, den Gott mit Israel schloss, den Opferdienst zu verrichten. Jesus ist aber Mittler eines neuen, besseren Bundes geworden, der aufgrund besserer Verheißungen gestiftet worden ist.

In den folgenden Versen wird dieser neue Bund in Verbindung mit dem Volk Israel gebracht und trotzdem denke ich, dass die Verheißung in Vers 12 auch für uns Christen, die wir nicht dem Volk Israel angehören, gilt:

€žDenn ich werde gnädig sein gegen ihre Ungerechtigkeiten, und an ihre Sünden und ihre Gesetzlosigkeiten werde ich nicht mehr gedenken.€œ

Wenn wir, durch die Gnade Gottes, erkennen durften, dass nur das Erlösungswerk Jesu, das er für uns auf Golgatha vollbracht hat, uns von der ewigen Strafe retten kann und wir uns im Glauben an dieses Versprechen geklammert haben, so sind wir Teilhaber dieses neuen Bundes geworden:

[…] dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, […] (1.Kor 11,25)

Sollte uns dieses Wissen nicht dankbar stimmen und uns dazu veranlassen unserem Herrn Ehre und Anbetung darzubringen? Wie beruhigend ist es zu wissen, dass Jesus Christus der Mittler dieses Bundes ist, keine Kirche, Bischöfe oder Päpste, keine von Menschen heiliggesprochenen Sünder, keine Maria oder irgendwelche Apostel. Wenn wir an jenem Tag vor Gott stehen werden, dann wird uns keine Maria noch ein anderer Sünder vertreten können. Kein Taufschein oder Mitgliederbescheinigung einer Kirche wird Gott dazu bewegen, dich aufgrund deiner Sünden nicht zu verdammen. Nur wer seine Hoffnung ganz auf Christus setzt, wird erfahren, dass Jesus sich für uns verwenden wird. Weil der Gerechte für die Schuld der Ungerechten büßte, kann den Ungerechten die Gerechtigkeit des Gerechten angerechnet werden.

Dank sei Gott, der uns zu Teilhaber dieses besseren Bundes gemacht hat, welcher uns garantiert vor dem ewigen Verdammungsurteil bewahren wird, da Jesus Christus sich dafür verbürgt hat.