Andachten

(4/8) – Glückselig, die nach der Gerechtigkeit hungern

Glückselig, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie werden gesättigt werden.
Matthäus 5,6

Ist es dir auch schon mal so ergangen, dass dir das eine oder andere Unrecht in der Gesellschaft aufgefallen ist und dich das sehr mitgenommen hat?

Z.B wird ein ungeborenes Kind abgetrieben, weil das Kind den Eltern auf Grund des eigenen Wunsches nach Selbstverwirklichung nicht in die gegenwärtige Situation passt,
Schuld und Sünde wird nicht geahndet, man drückt lieber eine Auge zu, wo ein Urteil aber zwingend gefällt werden sollte.
Man behandelt angesehene Menschen anders als die, die vermeintlich unbedeutender sind.
Und und und.

Was richten solche Umstände bei dir an? Ekeln sie dich auch an?

Da bist du nicht alleine. Selbst die Psalmisten haben sehr häufig ihren Hass über die Ungerechtigkeit und ihren Wunsch nach Gerechtigkeit geäußert.

Aber dieser heutige Vers darf uns nochmals neuen Trost geben, denn eines Tages wird unser Hunger und Durst nach Gerechtigkeit ein für alle mal gestillt werden, wenn all die Ungerechtigkeit hinweg getan wird.

Zum Schluss zwei Bibelstellen, die uns nochmals Mut machen sollen, weiterhin nach der Gerechtigkeit zu trachten und vor allem, sie auch auszuüben, damit wir und nicht von der Ungerechtigkeit anstecken lassen, sondern versuchen, aus Gottes Kraft heraus ein gerechtes Leben zu führen.

Ein Psalm. Von David. HERR, wer darf in deinem Zelt weilen? Wer darf wohnen auf deinem heiligen Berg? Der rechtschaffen wandelt und Gerechtigkeit übt und Wahrheit redet in seinem Herzen,
Psalm 15,1.2

Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.
Matthäus 6,33

Abschließend noch eine Frage zum nachdenken:
Wo machst du Unterschiede im Umgang mit anderen Menschen und warum?