Andachten

Satans List der Verführung: Widerspruch (4/6)

„Und die Schlange sprach zu der Frau: Ihr werdet durchaus nicht sterben, sondern Gott weiß, dass an dem Tag, da ihr davon esst, eure Augen aufgetan werden und ihr sein werdet wie Gott, erkennend Gutes und Böses.“ (1. Mo 3,4)

Es ist nun soweit. Schluss mit seichten Versuchen und Schmeicheleien. Satan lässt die Tarnung fallen – er widerspricht nun direkt Gottes Wort! Er macht Gott zum Lügner, der Schöpfer wird von Seiner Schöpfung degradiert!

Ein Phänomen, das wir auch heute erleben, es hat förmlich Hochkonjunktur. Man verdreht, man widerspricht.
Geiz wird geil, Sex vor der Ehe ist eine notwendige Erfahrung, tierisches Verlangen nennt man schön Leidenschaft, sparen wird bestraft, Schulden werden gefördert, der Mörder ist leider psychisch krank und nicht schuldfähig, Opfer werden zu Täter – und andersrum, chillen in der Arbeit ist cool, strebsam sein ist altmodisch, alles um uns zu akzeptieren ist selbstverständlich, auf Sünde hinweisen ist intolerant, Frauen werden zu Männern, Männer werden zu Frauen.

Kennt ihr all diese Widersprüche? Dies sind Dinge, an die wir uns in der Gegenwart längst gewöhnt haben! Dennoch resultieren sie aus dem Urversuch Satans, Gottes gute heilige Ideen vom Anfang einfach zu pervertieren – und wir Christen merken es oft erst auf den zweiten Blick!

Satan suggeriert: Das alles hat doch keine Konsequenzen, im Gegenteil: Es tut dir sogar gut, du machst ja Erfahrung (Eva wird unterscheiden können). Hier hat Satan nicht mal Unrecht, Eva machte Erfahrungen – nur hätte sie ruhig auf diese verzichten können, da das ihr und der Menschheit Verderb war.

Ebenso will Satan auch heute verderben, indem er Erfahrungswerte vorgaukelt, die es wert wären zu erlangen. Im Grunde ist es jedoch nichts anderes, als der krasse Widerspruch zu Gottes Wort.

Nehmen wir uns doch da ein Beispiel an unserem Hernn Jesus. In Joh 14,31 sagt er: „Ich liebe den Vater und handle so, wie der Vater mir geboten hat.“

Diese Einstellung und Gesinnung bewahrt uns, Satan auf den Leim zu gehen und auf die Widersprüchen zu Gottes Wort hereinzufallen.