Andachten

Warum Evangelium verkündigen? Weil die Sache ernst ist! (2/4)

Da wir nun den Schrecken des Herrn kennen, so überreden wir die Menschen… (2. Kor 5,11)

Eigentlich stimmt der Großteil der gesamten Christenheit über die Jahrhunderte hinweg mit der folgenden Tatsache überein: Alle, die an Christus glauben, werden gerettet. Jene allerdings, die nicht glauben, die erwartet ein schreckliches Gericht (z.B. Joh 3,36)!

Menschen, die ihr Leben lang gegen Gott rebelliert haben, wird Schlimmes erwarten. Paulus bestätigt das, wenn er schreibt: „… der jedem vergelten wird nach seinen Werken (…) denen aber, die streitsüchtig und der Wahrheit ungehorsam sind, der Ungerechtigkeit aber gehorsam, Zorn und Grimm. Drangsal und Angst über jede Seele eines Menschen, der das Böse vollbringt, sowohl des Juden zuerst als auch des Griechen.“ (Röm 2,6.8-9).

Ebenso sollte es uns schaudern, wenn wir an unsere ungläubigen Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen etc. denken und dann lesen, dass es furchtbar ist, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen (Hebr 10,31)!

Dieses Schicksal wird unzählige Menschen in Windeseile treffen. Die Einzigen, die Gott gebraucht, um diese Menschen vor ihrem Untergang zu bewahren, sind wir und zwar durch die Verkündigung der Rettungsbotschaft für diese Menschen. Ein Prediger drückte es einmal ungefähr so aus: Da draußen sind so viele Meschen auf der Titanic; sie singen, sie tanzen während die Musik läuft, sie sind alle fröhlich – und wir schauen zu während sie doch dem Untergang geweiht sind und es kein Entrinnen gibt.

Milliarden Menschen rasen unaufhaltsam in die ewige Verdammnis, nicht im geringsten daran denkend, ihren Kurs zu ändern und wir sind diejenigen, die schreien könnten: „Halt! Dreh um!“ Und gerade diese Aufgabe scheint uns oft so schwer. Aber Fakt ist und bleibt: Die Sache ist ernst. Dieses Leben ist kein Spiel, es ist kein mechanisch ablaufender Film, der irgendwann vorbei ist. Vielleicht halten wir uns viel zu selten die Ewigkeit vor Augen; sonst würden wir vielleicht mit mehr Herzblut den Menschen von dem wunderbarsten aller Wunderbaren erzählen. Von dem, der jeden noch so hoffnungslosen Fall aus dem Feuer reißen kann; von dem, der den Menschen eine ewige Herrlichkeit bereitstellt, die an seinen Namen glauben.

O lasst uns diese Freudenbotschaft stets auf unserem Herzen und in unserem Mund tragen. Lasst sie uns, so oft wie sich die Möglichkeit bietet, weitergeben. Lasst uns Herolde für Christus sein. Und merke dir: Die Sache ist ernst!