Andachten

Ein erfolgreiches Christenleben (5/5)

Dieses Buch des Gesetzes soll nicht von deinem Munde weichen, und du sollst Tag und Nacht darüber nachsinnen, damit du darauf achtest, nach allem zu handeln, was darin geschrieben steht; denn dann wirst du auf deinem Wege zum Ziel gelangen, und dann wirst du Erfolg haben. (Josua 1,8)
Wir haben uns in den letzten drei Wochen, die speziell von Gott an Josua gerichtete Anleitung angesehen, die Josua Erfolg bringen sollte, in seinem Amt, als Anführer des Volkes Gottes, sofern er sie befolgte. Heute wollen wir eine Begebenheit anreißen, in der Josua nicht danach gelebt hatte. Es geht um den gescheiterten Angriff des Volkes Gottes, gegen das Volk Ai aus Josua 7. Zeitlich befinden wir uns direkt nach dem glorreichen Sieg gegen Jericho. Als die Mauern auf wundersame Weise nach sieben Tage einstürzten und Jericho geschlagen wurde. Bei diesem Sieg gegen Jericho gab Gott dem Volk einen Befehl, an den sie sich halten sollten: Alles Silber und Gold sowie die bronzenen und eisernen Geräte sollen dem Herrn heilig sein: In den Schatz des Herrn soll es kommen. (Josua 6,19) Es war dem Volk strengstens untersagt, sich an den Schätzen von Jericho zu bereichern. Denn alle Schätze gehören Gott! Es gab aber leider einen Mann – Achan – der sich nicht daran hielt. Ein Israelit verstieß gegen das Verbot, sich etwas von den Reichtümern Jerichos anzueignen: Achan, der Sohn Karmis. Er war ein Nachkomme Sabdis und Serachs aus dem Stamm Juda. Achan nahm etwas von dem mit, was vernichtet werden sollte. Darum wurde der Herr sehr zornig über die Israeliten. (Josua 7,1)

Die Folge dieses Ungehorsams war, dass Josua den nächsten Kampf gegen Ai verlor. 36 Männer mussten ihr Leben geben. Man könnte an dieser Stelle einwerfen, dass Josua keine Schuld an dieser Niederlage hatte, da Achan sich bereichert hat und nicht Josua. Leider stimmt das so nicht ganz, denn Josua gab den Befehl zum Angriff, obwohl Gott ihm nicht gesagt hatte, dass er angreifen sollte. In jedem Kampf davor, bekam Josua immer den Befehl Gottes zum Angriff. Hier nicht. Josua handelte nach eigenem Ermessen. Josua war hochmütig nach diesem großen Sieg gegen Jericho. Warum sollte er auf Gottes Worte warten, bis zum nächsten Angriff, das packt er diesmal auch so. Aber er schaffte es nicht und sie verloren gegen Ai.
Josua war zu hochmütig. Er kämpfte ohne Gott, anstatt in Erfahrung zu bringen, warum Gott ihm kein Befehl zum Angriff gab.

Eine Sache, die wir lernen können ist, dass wir immer in Demut auf Gott und sein Wort hören sollen. Denn wer ist es, der den Erfolg schenkt? Gott selbst ist es! Josua hätte keine Chance gehabt, gegen Jericho, ohne das wunderbare Wirken Gottes. Aber dennoch bildete er sich auf den Sieg gegen Jericho was ein. Er wurde nachlässig, er kämpfte ohne Gott. Möge das uns als Warnung gelten, wenn wir uns an Gottes Anleitung halten und dadurch geistliche Erfolge erfahren, dass wir uns nichts darauf einbilden, denn Gott ist es, der den Erfolg schenkt. Daher ist es auch Gott, dem die Ehre dafür gebührt und nicht uns!
Dieses Buch des Gesetzes soll nicht von deinem Munde weichen, und du sollst Tag und Nacht darüber nachsinnen, damit du darauf achtest, nach allem zu handeln, was darin geschrieben steht; denn dann wirst du auf deinem Wege zum Ziel gelangen, und dann wirst du Erfolg haben. (Josua 1,8)