Gepredigt

„Wir hängen alle am Tropf von Jesus …“

Im Anschluss an die Evangelium21-Konferenz in Hamburg durften wir heute den Gottesdienst in der mit veranstaltenden Arche-Gemeinde besuchen. Hier eine Zusammenfassung der Kerngedanken der Predigt von Wolfgang Wegert, deren Inhalt gut zu dem gestrigen Beitrag von Joel passt. Joel erklärte gestern, wie der Dienst des Heiligen Geistes und die Unverlierbarkeit des Heils des Gläubigen zusammengehören. In der Predigt von Pastor Wegert ging es u.a. darum, welche Rolle Jesus Christus in der Bewahrung unseres Glaubens spielt.

Christus der Ewige

  • Anfangs wurden folgende Texte gelesen: Offb 1,17.18; 21,5.6; 22,12.13
  • Alle Schöpfung ist in einem Ursache und Wirkung Zusammenhang, Christus nicht. Christus ist ewig, Anfang und Ende, er ist die Quelle allen Lebens.
  • Gott, der Herr des Himmels und der Erde, der sich nicht von Menschenhänden dienen lassen muss, hat nichts nötig, sondern von ihm kommt der Odem des Lebens und alles andere (anders als die griechischen Götter); vgl. Apg 17,22-27; Röm 11,33-36; Hiob 22,2
  • Christus ist auch der Anfang, (die Mitte,) und das Ende der Heiligen Schrift. Sie zeuht von ihm.

Christus und unser Glaube

  • Christus ist auch der Anfänger und Vollender unseres Glaubens, nicht der Mensch hat seinen Glauben begonnen
  • Auf welcher Basis können wir sicher sein, dass wir von Jesus angenommen sind? (Eigene Treue, Frucht, Zerknirschung in der Buße …)
  • Es gibt auch im Leben von Jahrzehnte langen Gläubigen, die am Schluss ihres Lebens noch Verdammnisängste haben. Missverständnis des Evangeliums
  • Christus ist nicht nur Anfänger sondern auch Vollender eures Glaubens (vgl. Phil 1,16; Hebr 12,2). „Der Heilige Geist will uns diese Wahrheit mit eisernem Griffel ins Herz schreiben.“
  • Wir können das Problem unsere Sünde nicht durch uns selbst aus der Welt schaffen. „Beginn nicht bei dir selbst, bei der Buße, bei deinen Emotionen, Wille, Entscheidung, …“ Wir haben nichts zu bringen, blicken wir nur auf Jesus!
  • „Wir hängen alle am Tropf von Jesus. Egal wie alt, reif, weise … wir sind.“
  • Jesus hat vor Grundlegung der Welt schon das erste Wort in unser Leben gesprochen, er wird auch das letzte Wort sprechen.
  • Geben wir Jesus den ersten Platz in unserem Leben, … wir sind kaputt, geschlagen und müde und kämpfen mir der Frömmigkeit. Jesus umfasst aber unser ganzes Leben und vermag uns eine feste Gewissheit des Heils zu schenken.

Ein passendes Lied dazu ist „Fels des Heils“ (Original: Rock of Ages):

1. Fels des Heils, geöffnet mir,
birg mich, ew’ger Hort, in dir!
Laß das Wasser und das Blut,
deiner Seite heil’ge Flut,
mir das Heil sein, das frei macht
von der Sünden Schuld und Macht!

2. Dem, was dein Gesetze spricht,
kann mein Werk genügen nicht.
Mag ich ringen, wie ich will,
fließen auch der Tränen viel,
tilgt das doch nicht meine Schuld.
Herr, mir hilft nur deine Huld.

3. Da ich dir nichts bringen kann,
schmieg‘ ich an dein Kreuz mich an;
nackt und bloß, o kleid mich doch!
Hilflos, ach, erbarm dich noch!
Unrein, Herr, flieh‘ ich zu dir,
wasche mich, sonst sterb‘ ich hier!
4. Jetzt, da ich noch leb‘ im Licht,
wenn mein Aug‘ im Tode bricht,
wenn durchs finstre Tal ich geh‘,
wenn ich vor dem Richter steh‘:
Fels des Heils, geöffnet mir,
birg mich, ew’ger Hort, in dir!