Andachten

Mein Schatz

Sammelt euch nicht Schätze auf der Erde, wo Motte und Rost zerstört, und wo Diebe durchgraben und stehlen; sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Rost zerstört, und wo Diebe nicht durchgraben noch stehlen; denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein. (‭‭Matthäus‬ ‭6,19-21)‬ ‭

Der Gedanke, richtige Schätze zu sammeln oder auch anders ausgedrückt, richtige Prioritäten zu setzen, bewegt mich schon eine Weile. Wir müssen uns aus meiner Sicht immer wieder neu, tagtäglich, bewusst machen, dass alles was nicht göttlicher Natur ist, vergeht, verrostet oder gar gestohlen werden kann. Dieser Gedanke sollte unser ganzes Leben prägen. Dieser Gedanke, sollte jede Minute unseres Lebens prägen. Ist das, was wir machen oder wie wir es machen so, dass wir dadurch in das Reich Gottes investieren. Dass wir mehr und mehr sammeln, für das was droben ist.

Ein aus meiner Sicht sehr gottesfürchtiger Mann, welcher mir ein großes Vorbild ist, sagte Benny und mir einmal, dass gerade im zunehmenden Alter (so ab 35 – 45 Jahre), viele von ihren Arbeiten, Immobilien, Urlauben, Hobbys etc. so eingenommen sind, dass sie gar keine Zeit und Kraft mehr haben, sich für Gott zu investieren. Und gerade diese beschäftigten Personen, fragen diesen Mann immer wieder, wie er es schafft, so viel für Gottes Reich machen zu können. Seine Antwort (inspiriert von Randy Alcorn) darauf: “Lebe strukturiert und einfach.” Strukturiere deinen Alltag. Kaufe deine Zeit aus. Setze die richtigen Prioritäten und lebe einfach. Einfach kann z. B. bedeuten, dass wir nicht die Karriere machen müssen, damit wir viel Geld bekommen oder ein Haus besitzen müssen, sodass kaum noch Zeit und Kraft bleiben für Gott, Familie etc. Lebe so, dass du Zeit für die wichtigen Dinge hast und entferne die Sachen, die dich davon abhalten, auch wenn sie an und für sich nicht schlecht sind.

Woran erkennen wir, was unser Schatz ist? Die Verse sagen, dass da wo unser Schatz ist, auch unser Herz ist. Und bekanntlich schwappt der Mund mit dem über, womit das Herz voll ist (Mat 12,34). Ich denke man erkennt wirklich schnell an dem, was andere Leute oder wir selber erzählen, womit man sich in der letzten Zeit beschäftigt hat. Jeder von uns kennt bestimmt Leute, von denen wir genau wissen, wenn wir mit der und der Person reden, dann wird es immer auf die Arbeit, Geld, Hobbys oder andere Sachen rauslaufen. Aber wir wollen nicht auf andere schauen und uns selber ehrlich fragen, wovon wir ständig reden. Merken die Leute um uns herum, an dem was wir sagen, dass wir dabei sind, Schätze im Himmel zu sammeln? Merken sie es an unserem trachten? Merken sie es an unserem Leben? 

Was sind deine Schätze?