Andachten

Der neue Himmel und die neue Erde

Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. (Offenbarung 21,1‬)

Heute morgen ist es mein Wunsch, dass wir nochmals neu, für diesen neuen Himmel und die neue Erde Feuer fangen. Damit wir wie Paulus zu dem Schluss kommen, dass es eigentlich nichts besseres gibt, als das, was auf uns wartet (Phil 1,23).

Der Ort, an dem wir einmal hingehen werden – sofern du ein Kind Gottes bist –  besteht aus einem neuen Himmel und einer neuen Erde, wo das Meer nicht mehr ist. (Es wird kein Meer mehr geben, denn in der damaligen hebräischen Poesie war das Meer nämlich das Symbol der Zerstörung. Das Meer war nicht der Freund der altertümlichen Juden. Israel betrieb niemals Handel auf dem Meer. Das Meer war vielmehr ein Ort, von dem die Plünderer kamen. Die immer wiederkehrenden Erzfeinde der Israeliten, die Philister, kontrollierten die Küste.  – R.C. Sproul) Im Gegenzug lesen wir von der Anwesenheit eines Flusses, der von dem Thron Gottes und des Lammes ausgeht, welcher lebendiges Wasser hervor bringt (Offb 22,1). Hieran sehen wir schon mal symbolisch, dass es keine Zerstörung mehr gibt, sondern nur noch Leben. An diesem Ort werden wir auch keine Sonne mehr brauchen, die uns Wärme und Licht spendet, weil Gottes Herrlichkeit alles zum leuchten bringt (Offb 21,23; 22,5). Zudem wird es auch nie wieder Nacht werden (Offb 21,24; 22,5). Gott wird mitten unter uns wohnen (Offb 21,3). Wir werden Gott schauen, stellt euch das mal vor! An diesem Ort wird das qualitativ beste Leben sein, das jemals gelebt wurde. Frei von Schmerzen, Leid, Krankheiten und Gebrechen (Offb 21,4). Denn es wird niemand an diesem Ort sein, der diesen Ort verunreinigt durch sündiges Verhalten, da nur die dort sein werden, die im Buch des Lebens zu finden sind (Offb 21,27). D.h. kein Streit, kein Neid, keine Hintergedanken. Es wird keine Entschuldigungen mehr geben, da diese nicht notwendig sind, weil niemand mehr was böses tut. Auch werden wir uns freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude (1. Petrus 1,8). Also eine Freude, die wir als seine Kinder nur ansatzweise erahnen können. Wir werden aber auch unserer Bestimmung und Berufung, für Christus zu leben  (Röm 11,36),  zu 100% nachkommen. Denn wir werden an diesem Ort Gott vollkommen dienen (Offb 22,3). Jeder wird arbeiten und essen, wie Adam und Eva vor dem Sündenfall, als es Gott gefiel, dass sie dies tun. Auch wird sein Name auf unseren Stirnen sein (Offb 22,4), was für eine vollkommene Ähnlichkeit spricht. Zudem werden wir regieren in alle Ewigkeit, also für immer (Offb 22,5).

Auf uns wartet so etwas wunderbares und darauf dürfen wir uns jetzt schon freuen und dem entgegen fiebern!