Andachten

Jesu Ausrüstung seiner Jünger – Perspektive (3/7)

Diesen hat er sich auch nach seinem Leiden in vielen sicheren Kennzeichen lebendig dargestellt, indem er sich vierzig Tage hindurch von ihnen sehen ließ und über die Dinge redete, die das Reich Gottes betreffen.
(Apg 1,3b)

Nach der 40-tätigen Unterweisung durch den Herrn folgt nun eine Perspektive, wozu das ganze nötig ist und was das Ziel des Ganzen sein soll. Es geht um den Bau des Reiches Gottes.
Schaut man die Apostegeschichte genauer an, so stellen wir fest, dass es ds große Hauptthema ist. In 8,12 sowie 28,23 und 28,31 wird auf das Reich bezug genommen und es als Kernaufgabe der Gemeinde deklariert.

Warum gibt Jesus überhaupt diese Perspektive den Aposteln mit auf den Weg? Er will ihnen schlichtweg sagen: Ich will euch gebrauchen! Mein Reich baut sich nicht von allein! Ich habe euch wertvoll hierzu gemacht!
Sicherlich hätte Gott dies auch ohne Menschen fertig gebracht, doch um Seines Namens und Seiner Ehe willen, die er mit niemanden teilt, soll dies durch Menschen geschehen!

Bereits in Joh 14,12 wurde den Jüngern verheißen, dass sie größere Werke als Jesus tun werden. Dies bedeutet: Ihr Einzugsgebiet und ihr Wirkungskreis wird ein größerer sein, sowie die Zahl der Sünder, die überführt werden übersteigt diejenige zur Zeit Jesu auf Erden. Es werden andere Dimensionen sein, über Kultur- und Landesgrenzen hinaus sowie in Schichten hinein, in welchen Jesus nicht wirkte!

All dies sind hoffnungsvolle und ehrenvolle Perspektiven, denen die Apostel begegnen werden.

Die Perspektive an die Jünger ist klar. Doch auch für uns ist dies eine schöne Herausforderung und eine reizvolle Aufgabe! Wir dürfen mit der Perspektive zum Bau des Reiches Gottes beizutragen das an Gott zurück geben, was er durch seinen guten heiligen Geist bereits in uns hinein gelegt hat. Wir sind dazu aufgerufen, aktiv am Bau der Gemeinde und somit am Reich Gottes mitzuwirken!

Jesus spricht von bauen – nicht von verwalten! Zu einfach macht man sich es, wenn man da meint: Der Herr wirds schon richten!
Solch ein Denken zeugt lediglich von Faulheit, Feigheit und Frechheit.

Christus rüstete seine Apostel und auch uns mit Werkzeugen aus, die wir getrost im Vertrauen auf Ihn auch einsetzen sollen. Eines dieser Werkzeuge ist die Perspektive!

Hast du die Augen für diese bereits offen?