Andachten

Jesu Ausrüstung seiner Jünger – Beistand (4/7)

… denn Johannes taufte mit Wasser, ihr aber werdet mit Heiligem Geist getauft werden nach diesen wenigenTagen. Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist; (Apg 1,5 + 8a)

Dies letztmalige Ausrüstung der  Perspektive kann sowohl hochmütig – aber vielmehr ängstlich machen! Wie soll es denn möglich sein, größere Werke als Jesus zu vollbringen? Wie soll es denn gelingen, bei den Menschen auf Einklang zu stoßen und Jesu einzig verbliebenen Auftrag zu erfüllen?
Diese Gedanken und sicherlich berechtigten Sorgen kannte der allmächtige Christus, Er kannte ja schließlich seine Jünger durch und durch!

Deswegen war es notwendig, ihnen das dritte Werkzeug der Ausrüstung zu hinterlassen: Einen Beistand!

Aktuell sind wir noch kurz vor Pfingsten, der Hl. Geist war noch keine Standardausrüstung der Gläubigen, sondern nur in einzelnen Situationen temporär für den Dienst (Stiftshütte, Könige, Priester, Propheten…) präsent. So kam er auf die entsprechenden Diener und wich auch wieder.

Doch was war die Voraussetzung zur langfristigen Erfüllung mit dem Heiligen Geist?
So paradox es klingen mag: Aber Jesus musste die Jünger physisch verweisen! Es ist somit kein negatives Element in der Krichengeschichte ohne den Bauherrn und Eckstein Christus zu agieren, sondern ein Segen, von Ihm beim Vater vertreten zu werden und mit dem Heiligen Geist als Beistand ausgerüstet zu werden. Christus hinterließ somit keine Lücke sondern legt das, dass immer einer da sein wird, der euch führt und begleitet. Der Heilige Geist ist stetig bei den Gläubigen und wird sie auch nimmermehr verlassen.

Für uns gilt daher: Christen sind immer im Dienst – weil der Hl. Geist immer da ist! Wir sind nicht allein. Wie leben aus der andauernde Unterstützung durch den Heiligen Geist, es ist nicht unser alleiniges Handeln – der Geist wirkt, er unterstützt, spricht sogar durch uns, belehrt uns und stärkt unsere Gotteskindschaft.

Jesu Himmelfahrt ist somit keine Verwaisung, sonder die Voraussetzung zur Fürsorge, dass eine tragfähige Brücke zwischen Ihm und den Aposteln vorhanden sei!

Welche Bedeutung hat dieses für uns?

Wir stehen auf den Schultern der Apostel, da wir der Fortsatz ihrer Gemendegründung sind – und somit stehen wir auch in direkter Verbindung zu Jesus Christus, mit dem Bewusstsein des ewigen Beistandes und Trösters.