Andachten

Gottes Ratschluss

alles zu tun, was deine Hand und dein Ratschluss zuvor bestimmt hat, dass es geschehen sollte.
‭‭(Apostelgeschichte‬ ‭4,28‬)

Letzte Woche sahen wir anhand des Gebetes der Gemeinde, wenn die ganze Welt sich zusammenschließen und gegen Gott rebellieren würde, Gott über dieses absurde Vorhaben nur lachen könnte, weil die ganze Welt, die ganze gebildete Heeresmacht, nicht den Ansatz einer Chance gegen Gott hätte.

Heute wollen wir uns die Spitze dieses Gebetes anschauen, auf die es hinläuft – Gottes Souveränität. Die Gemeinde war sich nämlich bewusst, dass Herodes, Pilatus mit den Nationen und den Völkern Israels (V.27) nur das tun, was Gott in seinem zuvor bestimmten Ratschluss bestimmt hat. Unfassbar! Diese junge Gemeinde hatte schon ganz zu Beginn verstanden, dass nichts aber auch gar nichts was geschieht, ein Unfall ist. Etwas, womit Gott nicht gerechnet hätte. Sie waren sich im Klaren, dass ihre jetzige Situation Teil Gottes Ratschlusses ist. Weil die Schrift Ihnen und uns das sagt!

Gedenket des Anfänglichen von der Urzeit her, daß ich Gott bin, und sonst ist keiner, daß ich Gott bin und gar keiner wie ich; der ich von Anfang an das Ende verkünde, und von alters her, was noch nicht geschehen ist; der ich spreche: Mein Ratschluss soll zustande kommen, und all mein Wohlgefallen werde ich tun;
‭‭Jes.‬ ‭46,9-10‬ ‭

in welchem wir auch ein Erbteil erlangt haben, die wir zuvorbestimmt sind nach dem Vorsatz dessen, der alles wirkt nach dem Rate seines Willens,
‭‭Eph. 1,11‬

Die Gemeinde war sich bewusst, dass nichts von ungefähr kommt. Selbst dass Johannes und Petrus sich vor dem Hohen Rat verantworten mussten, war Teil von Gottes zuvor bestimmten Ratschluss.

Das dürfen wir heute mitnehmen. Wir haben es mit einem Gott zu tun, dem nichts aus dem Ruder läuft, auch wenn es in unseren Augen öfters mal so aussieht. Aber Gott hat einen Ratschluss, einen Plan und diesen verfolgt er. Dieser Plan ist gut für uns, weil er von Ihm kommt. Ihm alle Ehre dafür!