Andachten

Jesu Ausrüstung seiner Jünger – Hoffnung (7/7)

„Männer von Galiläa, was steht ihr und seht hinauf zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird so kommen, wie ihr ihn habt hingehen sehen in den Himmel.“ (Apg 1,11)

Schlussendlich gibt der Herr seinen Jüngern das letzte Werkzeug der Ausrüstung mit auf den Weg, welches sie begleiten und ihnen stets vor Augen sein soll: Hoffnung auf IHN!

Jesus wird wieder kommen! „Liebe Jünger, es macht Sinn meine Zeugen zu sein, denn ich werde euch zu mir holen! Es ist nicht umsonst, was ihr tut, es ist auch kein Auftrag für die Ewigkeit auf unbestimmte Zeit, sondern die Zeit ist in meinen Händen und der Auftrag wird eines Tages ein Ende finden!“

In der heutigen Zeit stellen auch wir Christen äußerst nebensächliche Fragen: „Welche Posaune oder Schale könnte dieser Krieg, dieses Erdbeben oder diese politische Entwicklung denn sein?“ „Was soll uns diese Naturkatastrophe jetzt sagen?“ „Ist das vielleicht der Antichrist?“

Diese Fragen sollen nicht der Fokus und das Ziel sein! Die schlussendlich gegebene Hoffnung, dass Jesus Christus einst persönlich seine Gemeinde abholen wird, soll unseren Blick prägen!

Jesus gibt uns Hoffnung. Er wird wieder kommen. Er ist die personifizierte Hoffnung.

Das gibt Mut in Zeiten, wo wir uns fragen: „Hab ich eventuell versagt im Bau Gottes? Wo habe ich Fehler begangen und wo falsche Entscheidungen getroffen?“ Solche Fragen betreffs unser Unzulänglichkeit mögen auch mal berechtigt sein, doch unsere Hoffnung ist und bleibt diese: Jesus Christus wird seinen Zeugen beistehen, sein Werk überwachen und es durch die Hände seiner unzulänglichen Werkzeuge zu Ende bringen!

Wir brauchen somit keine Angst vor dem Versagen zu haben. Unsere Aufgabe ist es, treu im Bewusstsein auf Jesu Gegenwart sein evangelium zu verkündigen – denn es ist sein „Prozess“, den er mit uns als Zeugen gewinnen wird!