Andachten

O Gott der Weisheit

Nehmt meine Unterweisung an und nicht Silber, und Erkenntnis lieber als auserlesenes, feines Gold. Denn Weisheit ist besser als Korallen, und alles, was man begehren mag, kommt ihr nicht gleich. Ich, Weisheit, bewohne die Klugheit und finde die Erkenntnis der Besonnenheit. (Sprüche 8,10-12)

Da der Inhalt dieser Verse in ähnlicher Form schon einmal vorkam und ich bereits eine Andacht darüber geschrieben habe, möchte ich diese Verse heute als Ausgangspunkt für ein Gebet nehmen.

O Gott der Weisheit,

Ich bin von Natur aus deiner Weisheit gegenüber so unempfänglich,

Ich suche so oft Erfüllung, Freude und Annahme außerhalb der Grenzen, die du dafür gezogen hast und stoße damit deine göttliche Weisheit von mir,

Ich bevorzuge rostiges Eisen gegenüber deinem Gold, materielle Freuden gegenüber deiner Herrlichkeit,

Ich lebe, als wäre meine Weisheit der Maßstab und nicht dein Wort,

Ich begehre, was dir nicht wohlgefällt und bin gleichgültig gegenüber deinen fest verbürgten Zusagen, die mir Leben bringen.

Darum bitte ich: Brich meinen Stolz, hilf mir, meine Glieder zu töten, führe mich in ein Leben, das durchdrungen ist von deiner Weisheit.

Denn du bist der allweise Schöpfer aller Dinge und weißt am Besten wie mein Leben gelingt,

Du weißt, wir mein Leben sein Ziel erfüllt und glänzt und nicht sinnlos vor sich her rostet,

Du weißt was mich jeden Tag hindern will, nach deiner Weisheit zu streben und zu leben,

Du versprichst, dass du jedem, der dich um Weisheit bittet, gerne und ohne Vorwürfe gibst, darum bitte ich: Schenk mir Weisheit.

Die Sprüche (32/100)