Andachten

Satan’s Lüge im neuen Jahr durchschauen

Da sagte die Schlange zu der Frau: Keineswegs werdet ihr sterben! Sondern Gott weiß, dass an dem Tag, da ihr davon esst, eure Augen aufgetan werden und ihr sein werdet wie Gott, erkennend Gutes und Böses. (1. Mose 3,4-5)

Seit tausenden von Jahren tischt die Schlange, Satan, uns dieselbe Lüge auf, die sie auch Adam und Eva im Garten aufgetischt hatte. Diese Lüge, so Derek Kidner, ist so groß, dass das Leben seither neu interpretiert wurde. Durch diese Lüge hat die Schlange es tatsächlich geschafft uns so zu verführen, dass wir unser Leben im Gegensatz zu dem leben, wie Gott es sich eigentlich gedacht hatte.

Diese katastrophale Lüge lautet: Heiligkeit und Freude schließen sich gegenseitig aus.

Was Satan hier versucht hat – und leider mit Erfolg geschafft hat – ist, einen tödlichen Keil zwischen diese beiden Dinge zu treiben, die Gott allerdings ursprünglich unzertrennlich zusammengefügt hatte. Die Schlange sagt: Du musst dich entscheiden; entweder du wählst das Glück (dann allerdings auf Kosten des Gehorsams oder der Heiligkeit), oder du wählst die Heiligkeit (dann wirst du allerdings nicht völlig glücklich und zufrieden).

Doch die Wahrheit ist, dass wir genau dann am glücklichsten sind, wenn wir Gott am meisten verherrlichen wollen. Wenn wir Gottes Gemeinschaft suchen, beten, sein Wort mit größtem Eifer studieren etc. – genau dann erfahren wir die größte Freude. So hat Gott es ursprünglich gedacht. Seine Gebote sind auch gleichzeitig seine Segnungen. Ihn zu suchen bedeutet wahre Erfüllung zu finden. Was Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht trennen. Doch genau das tat Satan.

Lasst uns im Neuen Jahr diese Lüge Satans durchschauen. Wir dürfen uns im Neuen Jahr vornehmen, die glücklichsten Menschen dieser Erde zu werden. Und das erreichen wir dadurch, indem wir diesen Gott täglich suchen, nach ihm lechzen (mehr als ein Hirsch nach Wasser lechzt!), ihn mehr erkennen wollen (denke da an Paulus, der um jeden Preis Christus mehr erkennen wollte!) und seine Gebote und sein Wort halten möchten.

Wer aber in das vollkommene Gesetz der Freiheit hineingeschaut hat und dabei geblieben ist, indem er nicht ein vergesslicher Hörer, sondern ein Täter des Werkes ist, der wird in seinem Tun glückselig sein. (Jak 1,25)

Lasst uns nicht länger auf diese Lüge hereinfallen, dass unsere größte Freude nicht mit der Heiligkeit überein zu bringen ist. Lasst uns Gott verherrlichen und uns für immer an ihm erfreuen!

Euch allen ein frohes, neues Jahr!