Andachten

Erinnere dich an das, was du bereits mit Gott erlebt hast

Aber Saul sagte zu David: Du kannst nicht zu diesem Philister gehen, um mit ihm zu kämpfen. Denn du bist ein junger Mann, er aber ist ein Kriegsmann von seiner Jugend auf. Da sagte David zu Saul: Dein Knecht weidete die Schafe für seinen Vater. Wenn dann ein Löwe oder ein Bär kam und ein Schaf von der Herde wegtrug, so lief ich ihm nach und schlug auf ihn ein und entriss es seinem Rachen. Erhob er sich gegen mich, so ergriff ich ihn bei seinem Bart, schlug ihn und tötete ihn. So hat dein Knecht den Löwen und den Bären erschlagen. Und diesem unbeschnittenen Philister soll es genauso ergehen wie einem von ihnen, weil er die Schlachtreihen des lebendigen Gottes verhöhnt hat! Und David fuhr fort: Der HERR, der mich aus den Klauen des Löwen und aus den Klauen des Bären gerettet hat, der wird mich auch aus der Hand dieses Philisters retten. Und Saul sagte zu David: Geh hin, der HERR sei mit dir . (1.Samuel 17,33-37)

Gottes Volk, unter Leitung von Saul, stand im Kampf gegen die Philister. Das Problem bei diesem Kampf war, dass die Philister einen mächtigen Krieger, der sechs Ellen groß war, in ihren Reihen hatten. Dieser Mann, Goliat, trat nämlich hervor, als sich beide Schlachtreihen entgegen standen und rief laut, dass er gegen Jedermann aus dem Volk Gottes kämpfen würde. Wenn er hierbei gewinnen würde, sollte das ganze Volk Gottes zu den Knechten der Philister werden. Wenn er hingegen verlieren würde, würden die Philister zu den Knechten der Israeliten werden. Es stand somit die ganze Freiheit beider Völker mit diesem Kampf auf dem Spiel. Wer verliert, musste sich dem anderen geschlagen geben und ihm sogar dienen. 
Doch leider gab es keinen aus der israelischen Schlachtreihe, der sich traute, gegen diesen Mann anzutreten. Da er viel größer und Stärker als alle anderen war.
Aber, es gab einen Mann, der sich auf den Weg machte, um zu schauen, ob es seinen leiblichen Brüdern noch gut geht, da sich diese ebenfalls an diesem Schlachtplatz befanden. Dabei erfuhr er, in welch schwieriger Situation sich das Volk befand. Er sah, dass sich alle Männer vor Goliat fürchteten.
Doch dieser Mann, David, hatte den Mut, gegen Goliat anzutreten. Er ging daraufhin zu dem König um ihm davon zu erzählen.

Woher bekam er diesen Mut, den die erfahrenen Krieger aus dem Volk Gottes nicht hatten? Woher bekam dieser Hirtenjunge, der nicht Kriegserfahren war, solche Zuversicht?

Er bekam diese, weil er sich an alte Erfahrungen mit Gott zurück erinnerte. Er dachte daran zurück, wie Gott ihm dabei half, als Löwen oder Bären seine Schafe fressen wollten und er sie eigenhändig töten konnte.
David spürte, dass Gott mit ihm ist und darauf berief er sich. 


Dieser Mut, diese Zuversicht Davids darf uns heute morgen zum Vorbild sein. Vielleicht hast du heute eine schwierige Aufgabe zu bewältigen, dann gedenke doch auch daran, was du mit Gott bisher erlebt hast und wie Gott dich bis hierhin durchgetragen hat. Rechne damit, dass Gott auch heute mit dir ist, egal wohin du gehst.