Allgemein, Gelesen

Wie das alte Rom

„Edward Gibbon erwähnte in seinem Buch Verfall und Untergang des Römischen Imperiums die folgenden fünf Kennzeichen, die Rom am Ende aufwies:

• erstens eine gesteigerte Vorliebe für Unterhaltung und Luxus (Wohlstand);

• zweitens eine wachsende Kluft zwischen sehr reichen und sehr Armen (reichen und armen Völkern oder Menschen);

• drittens eine Versessenheit auf Sex;

• viertens eine groteske, seltsame Kunst, die sich als originell ausgab, und eine Begeisterung für diese angebliche Kreativität;

• fünftens ein zunehmendes Verlangen, auf Kosten des Staates zu leben.

(Aus: Francis Schäfer, Wie können wir denn leben?, S.193, 2014, Bethanien)

Es ist wirklich erschreckend, in welchem Maße auch unsere Gesellschaft diese Kennzeichen zunehmender Gottlosigkeit aufweist. Doch Gott lässt sich nicht spotten. Wie das Römische Reich werden auch wir und unsere heutige Gesellschaft nur das ernten, was wir säen.