Andachten

Eigenschaften Gottes (7/8): Gottes Macht

Und Jesus trat zu ihnen und sprach: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. (Matthäus 28,18)

Dies ist eine sehr wohl bekannte Aussage von Jesus. Diese enorm ermutigende Zusage bildet den Einstieg in den Missionsbefehl im Matthäus 28,18-20. Damit verknüpft ist auch die Verheissung am Ende des Verses 20. „Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“

Mit dieser mächtigen Kombination; „die Allmacht“ und „die ständige Gegenwart“ scheint uns Christen nichts mehr im Wege zu stehen. Doch was hält uns dennoch zurück? Was hindert uns daran, den Auftrag „geht nun hin und macht alle Völker zu Jüngern: Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie alles halten, was ich euch geboten habe“ auszuführen?

Unser menschliches Sein flösst uns immer wieder ein, dass Dies und Das unmöglich sei. Doch wir sollen uns nicht auf unseren Verstand verlassen, sondern von ganzem Herzen auf den Herrn Vertrauen (Sprüche 3,5).

Ein paar Kapitel vor dem Missionsbefehl lesen wir auch schon von der Allmacht Gottes und zwar im Matthäus 19,26: Jesus blickte sie an und sprach: Bei Menschen ist das unmöglich, bei Gott aber ist alles möglich!

So sind wir nun aufgefordert einen Fokuswechsel bei uns vorzunehmen. Ein Fokuswechsel von unserer Unmöglichkeit weg, hinzu Gottes Möglichkeit – hinzu Gottes Allmacht. Denn Gottes Wille verwirklicht sich in seiner Allmacht. Gerade angesichts Gottes Allmacht geschieht sein Wille im Himmel, so auch auf Erden.

Es gibt nichts kraftvolleres als das, dass wir darauf vertrauen dürfen zu jeder Zeit einen mächtigen Gott zur Seite zu haben, für den alles möglich ist.