Andachten

Der Hirte und seine Herde

Und wenn er alle seine Schafe hinausgelassen hat, geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm nach; denn sie kennen seine Stimme. (Johannes 10,4)

Wenn Jesus sich als Hirte darstellt, dann macht er wunderbare Tatsachen über seine Beziehung zu der Gemeinde deutlich.

Als Hirte leitet er seine Schafe. Er führt sie hinaus, sagt Joh 10,4. Was macht er aber nun? Lässt er sie ihren Weg gehen? Gibt er überhaupt auf die Schafe acht? Hat er alles unter Kontrolle?

Der Vers fährt fort: Jesus geht vor seinen Schafen her. Jesus leitet seine Schafe durch jede Landschaft. Und seine Schafe folgen ihm tatsächlich, denn sie kennen seine Stimme. Sie wurden einst durch seine Stimme zum Glauben berufen. Diese Stimme werden sie nie wieder vergessen. Denn es ist die schönste, gnädigste, stärkste, liebendste und wirkungsvollste Stimme, die je einen Menschen ansprach. Sie wissen, dass diese Stimme gut für sie ist, daher folgen sie ihr.

David nutzt in Psalm 23 ebenfalls das Bild des Hirten und des Schafes. Er schreibt von dem Schaf, das zu grünen Wiesen geführt wird und diese genießen kann. In demselben Psalm spricht David jedoch auch vom dunklen Todestal. Es sind zwei völlig unterschiedliche Landschaften. Die eine Landschaft vermittelt Freude, die andere vermittelt Angst. Es mag sein, dass wir manchmal auf die Seite blicken und Dinge sehen, die uns erfreuen. Es kann sein, dass wir manchmal auf die Seite blicken und Dinge sehen, die uns Angst machen. Doch eins ist sicher: Blicken wir nach vorne, so sehen wir Jesus, unseren Hirten.

Alles, was in unserem Leben passiert, hat etwas mit Christus zu tun. Sind wir auf grünen Auen, so hat uns Christus dahin geführt. Wir können ihm dafür danken. Befinden wir uns in dunklen Tälern der Angst, so wird uns Christus durch diese Täler führen, wir dürfen auf ihn vertrauen. So gilt: Egal, wo wir uns befinden, Christus führt uns als guter Hirte.

Bilder der Gemeinde (5/8)