Andachten

Die Kraftquelle der Gemeinde

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. (Johannes 15,5)

Wenn Jesus von sich als Weinstock spricht, macht er deutlich, dass er die Kraftquelle der Gemeinde ist. Wir Christen sind die Reben. In uns haben wir keine Kraft. Wir erhalten sie nur aus der Kraftquelle Jesus Christus.

Dieses Bild macht uns machtlos. Wir können nichts tun, sagt Jesus. Es sei denn, wir bleiben in ihm und er bleibt in uns. Doch wie läuft das ab? Wie bleiben wir in Christus und wie bleibt er in uns? Als Christen durften wir einmal „Ja“ zu Jesus sagen. Wir durften ihn erkennen und er trat in unser Leben hinein; nicht als eine Nebenrolle, sondern als Hauptrolle. Als er uns zu sich holte, wurde er zu der zentralen Person unseres Lebens. Unser gesamtes Leben richtete sich auf ihn aus und jeder Bereich wurde von ihm zum Leben erweckt. Es ist vergleichbar mit einem toten Körper. Als Jesus uns vom Tod zum Leben erweckte, wurde jedes Glied des Körpers durch Christus zum Leben erweckt und von ihm erfüllt. Er lebt nun in uns und wir dürfen in dem, was er uns gegeben hat (Rettung und Gebote nach denen wir leben sollen), leben. Christus ist in uns und wir sind in ihm.

Wir sehen also: Der Ursprung unserer Errettung liegt in Christus. Er brachte uns zum Leben. Doch er ließ uns danach nicht einfach allein. Er führt uns auch weiterhin Schritt für Schritt und schenkt uns Kraft.

Als Gemeinde dürfen wir daher auf Christi Kraft vertrauen. Sie hat ihren Grund in Christus und wird auch von ihm gebaut.

Bilder der Gemeinde (6/8)