Allgemein, Andachten

Zitat der Woche: Jonathan Edwards über das Gebet

Es gab eine große Erweckung in Amerika in den 1740er Jahren. Einer der einflussreichsten Menschen in dieser Erweckung war Jonathan Edwards. In der Erweckung kam es zu einigen erfreulichen und einigen traurigen Ereignissen. So kamen auf der einen Seite viele Menschen zum Glauben und auf der anderen gab es „Verirrungen“, in denen (Namens-) Christen sehr exzentrisch und unbiblisch handelten. Nach der Erweckung schrieb Jonathan Edwards einiges zum Thema Gebet. Er zeigt darin unsere vollständige Abhängigkeit von Gott und das hat mich beeindruckt. Zu einer globalen Gebetsbewegung gab er unter anderem Folgendes weiter:

Wie sehr und wie dringend brauchen wir Gottes Hilfe! So wurden wir vielfach wegen unseres Selbstvertrauens und wegen der Tatsache zurechtgewiesen, dass wir auf Werkzeuge blickten und auf einen Arm aus Fleisch vertrauten. Und nun zeigt Gott, dass wir nichts sind, und er lässt uns erkennen, dass wir nichts tun können … Es ist deutlich: Wir können uns selbst nicht helfen und haben außer Gott niemand, zu dem wir gehen könnten.

Jonathan Edwards (In seiner Biographie von Iain H. Murray, S. 380)