Andachten

Das Zeugnis einer christlichen Frau (1) (1. Tim 2,9-10)

Ebenso auch, dass die Frauen sich in bescheidenem Äußeren mit Schamhaftigkeit und Sittsamkeit schmücken, nicht mit Haarflechten und Gold oder Perlen oder kostbarer Kleidung, sondern – was Frauen geziemt, die sich zur Gottesfurcht bekennen – durch gute Werke. (1. Tim 2,9-10)

Als Vertreter der Arbeitgeberseite bin ich immer wieder mit der korrekten Formulierung von Arbeitszeugnissen beauftragt. Jedes mal stellt sich mir die Frage hierbei: Was schreib ich rein? Was lasse ich weg? Wie soll der Mitarbeiter in der freien Wirtschaft reflektiert werden?
Je nach dem wie solch ein Arbeitszeugnis ausfällt, kann es unter Umständen gravierende Begleiterscheinungen für den weiteren beruflichen Lebenslauf mit sich bringen.

Paulus stellt einer christlichen Frau im Gottesdienst ein präventives Zeugnis aus. Er beschreibt sie mit einer Note 1,0. Wie soll diese Frau sein?

Heute in Teil 1 beschreibt er in 3 kurzen Blöcken ihr Wesen.

1. schamhaft

Eine gläubige Frau hausiert nicht mit ihren Reizen. Gerade im Gottesdienst steckt sie diese gottgegebene Anziehungskraft bewusst hinten an, um Gott die Ehre zu geben und keineswegs bspw. im Rahmen der Anbetung zu verleiten. Hierbei sind Frauen besonders gefragt, sich auch mal Rat einzuholen, wie sie den optisch wirken. Zu oft ist man einfach nicht in der Position und Denke, um sich aufrichtig zu reflektieren.

2. sittsam

Über die Schafhaftigkeit hinaus geht eine gläubige Frau auch selbstbeherrscht (was das gr. Wort sophrosunes hier bedeutet) mit sich in Wirkung auf andere um. Sie legt ihre Möglichkeit andere (auch unbewusst sexuell zu reizen) ganz konkret Gott hin und stellt sich hinter ihre Möglichkeiten.

3. bekennend

Abschließend bekennt eine gläubige Frau durch ihre Taten ihre Gottesfurcht. Es sind nicht hohle Phrasen und leere Worte, nein, es sind praktische Dienste, die sie aus Liebe zu Ihrem Retter-Gott in der Gemeinde für den Herrn und andere einbringt.

Solch ein Prädikatszeugnis ist weitaus erstrebenswerter, als jedwelche Bewertung eines Dozenten oder Geschäftsführers!