Andachten, Gelesen

Zitat: Gott vertrauen, wenn deine Schmerzen sinnlos erscheinen

Sarah Taylor leidet seit Jahren an chronischen Schmerzen. Sie ermutigt andere Christen die leiden und tut das auch in einem Artikel, der auch bei Evangelium21 erschienen ist. Sie schreibt Folgendes:

Aber Sprüche 16,9 erinnert mich daran, dass Gott jeden Monat meine Schritte gelenkt hat. Ich kann zurückschauen und vertrauen, dass alles, was passieren sollte, passiert ist. Die Gelegenheiten, die ich verpasst habe – nun, da sollte ich eben nicht dabei sein. Die Dinge, die ich nicht tun konnte, waren nicht dazu bestimmt, von mir getan zu werden.

Wenn ich meine Augen auf diese Wahrheit richte, befreit mich das von unnötigen Schuldgefühlen. Ich kann darauf vertrauen, dass es auf irgendeine Weise Gottes wunderbarer Plan für meinen miserablen Monat war. Ich machte meine Pläne, aber er lenkte die Schritte.

Vertraue Gottes Absichten

Ich sehe auch eine Wahrheit in Sprüche 3,5–6: „Vertraue auf den HERRN von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand; erkenne Ihn auf allen deinen Wegen, so wird Er deine Pfade ebnen.“ Wenn ich mich auf meinen eigenen Verstand verlasse, dann scheint Leiden eine ziemlich armselige Art zu sein, einen Monat zu verbringen (oder ein Jahrzehnt).

Unsere Vorstellung eines ebenen Pfades wäre immer die, dass wir den Job und das Haus bekommen, uns den Traum-Mann angeln, gesunde und schöne Kinder haben, uns großartig fühlen, und glücklich und zufrieden leben bis an unser Lebensende. Unser Plan für uns selbst schließt niemals ein gebrochenes Herz mit ein, Krankheit, Verlust, nicht einmal die Unannehmlichkeiten des täglichen Lebens.

Aber wenn wir wirklich seinem Verstand vertrauen, dann denken wir daran, dass er unser guter Hirte ist (vgl. Joh 10,11), dass er uns mit ewiger und aufopferungsvoller Liebe liebt (vgl. 1Joh 4), dass er uns nur Gutes tut, auch wenn es sich nicht gut anfühlt (vgl. Röm 8,28), dass er Pläne und Absichten verfolgt, die über das hinausgehen, was wir uns vorstellen können (vgl. Eph 3,20), dass wir äußerlich aufgerieben, innerlich aber Tag für Tag erneuert werden (vgl. 2Kor 4,16), dass er unseren Glauben zu purem Gold läutert (vgl. 1Petr 1,7), dass er uns für die ewige Herrlichkeit vorbereitet (vgl. 2Kor 4,17).

Der ganze Artikel findet sich auf: https://www.evangelium21.net/media/2484/gott-vertrauen-wenn-deine-schmerzen-sinnlos-erscheinen