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Gedicht: Wie Gott toten Körpern Leben gibt

„Es werde Licht!“, sprach der Herrscher über den Himmel und die Erde
„Es werde Hell!“, erschallte seine Stimme und es erschienen Sonne, Mond und Sterne
Ein ganzes Universum seiner schöpferischen Kraft
zeugen von ihm und seiner unbegreiflichen Macht
Seine Pracht und Herrlichkeit sind unvergleichlich und nicht erforscht
Denn alles, was wir wissen ist doch nur ein oberflächliches Kratzen am Fuße seines mächtigen Schaffens.

„Es werde Licht!“, sprach Gott der König aller Herrscher jeder Zeit
„Es werde Leben!“, ließ er erklingen und ein Haufen Erde steht bereit
Sein Name ist Mensch: Adam
Ein bisschen Staub – durch Gottes Atem zum Leben erweckt
In Gemeinschaft mit ihm – und plötzlich rennt er vor Gott weg
Versteckt sich hinter Sträuchern und wird mit dem Tod bestraft
Wird nach seinem Leben wieder zu Staub und liegt im Erdengrab

Der Zustand des Menschen ist hoffnungslos eindeutig
Tod ist das Ende eines jeden, egal ob fromm oder nicht gläubig
Und Regeneration von toten Herzen
Kostete seinen Sohn unsägliches Leid und tiefe Schmerzen

„Es werde Licht!“, sprach Gott noch einmal und erweckte tote Erde wieder auf
„Es werde Leben!“, rief er und aus dem Grab kam jemand heraus
Gott selbst – umstrahlt mit hellem Licht und neuem Körper
Jesus Christus, der erste von vielen Schwestern und Brüdern

„Es werde Leben!“, ist Gottes ständiges Rufen
Anstatt die Menschheit zu verfluchen
Und vor uns das Weite zu suchen
Gott ist immer noch am Auferwecken
Er gibt toten Menschen seinen Atem, seinen Geist, sein Leben
Damit sie Aufsehen zu ihm und ihm ihr „Sein“ geben